
Sibiu © Gabriela - Fotolia.com
Wer über seinen nächsten Urlaub nachdenkt hat natürlich die Qual der Wahl. Wenn Sie jedoch schon immer einmal nach Osteuropa reisen wollten, dann kann ich Ihnen Sibiu nur empfehlen. Diese kleine Stadt liegt in Rumänien und ist hier besser als Hermannstadt bekannt. Größere Bekanntheit erlangte die Stadt 2007 da sie gemeinsam mit Luxemburg zur Kulturhauptstadt Europas gekürt wurde.
Sibiu ist aber schon seit etlichen Jahrzehnten für seine besondere kulturelle und geistliche Prägung bekannt. So gibt es in Sibiu drei große verbreitete Konfessionen, die da wären katholisch, protestantisch und orthodox. Auch die Ausbildung der Geistlichen dieser Konfessionen erfolgen in der kleinen Stadt.
Kulturell fand man hier die ersten Theater und Lichtspielhäuser. So wurde bereits 1788 das erste Theater dort errichtet. Nur hundert Jahre später fand 1898 dort die erste Filmaufführung statt. Im größten Theater Sibius, dem “Astra-Theater” gibt es sogar eine deutschsprachige Abteilung.
Sibiu ist desweiteren auch für seine jährlichen Festivals wie dem “Internationalen Theaterfestival”, einem Jazzfestival und dem “Carl-Filtsch-Festival” bekannt und beliebt.
Sibiu ist außerdem auch sehr deutsch geprägt, sodass vor allem bis 1970 dort über 20 000 Sachsen wohnten. Mittlerweile ist seit 1990 und der Wiedervereinigung Deutschland der Anteil an deutschen Bürgern rasch gesunken, sodass sie nur noch einen Anteil von 1,6 % ausmachen. Jedoch gibt es trotzdem eine täglich erscheinende und in deutsch gedruckte Tageszeitung. Auch in der Bildung spielt Deutsch eine große Rolle, sodass diese nicht nur als Fremdsprache angeboten wird, sondern es auch deutsche Kindergärten und Schulen gibt. Erstaunlich ist außerdem die Tatsache, dass in Sibiu ein deutscher Bürgermeister regiert, der von der DFDR (Partei für Deutsche Minderheit) gestellt wird.

Lappland © Malena und Philipp K - Fotolia.com
Eine großzügige Rundreise durch Skandinavien bietet die Chance, Schweden mit seiner Ostseeküste, die Seenwelt Finnlands, Lappland und Norwegen einschließlich Lofoten, Nordkap und die norwegische Fjordküste zu erkunden.
Doch man muss bedenken, dass Skandinavien groß und weitläufig ist. Bei einer Rundreise müssen daher immer wieder recht lange Fahrstrecken in Kauf genommen werden nehmen. Wer also nicht allzu viel Zeit mitbringt, kann die Reise auf Schweden und Norwegen beschränken.
Wer seine Rundreise in Kopenhagen starten möchte, kann schnell und komfortabel mit dem Zug anreisen. In Kopenhagen kann man übernachten und die Stadt erkunden. Am nächsten oder am übernächsten Tag kann man Richtung Malmö aufbrechen. Den Fans von schwedischen Krimis wird die kleine Stadt sicherlich ein Begriff sein- denn sie wird dort mehrfach beschrieben. Von Malmö aus kann man den Zug Richtung Stockholm nehmen. Es empfiehlt sich, hier Halt zu machen und in einem gemütlichen Hotel zu übernachten. Man kann dabei einen Stadtrundgang machen und am näschtsen Tag in den Genuss des berühmten und reichhaltigen schwedischen Frühstücks kommen. Sehr empfehlenswert ist der Besuch auf dem Turm des Statshuset. Von hier aus hat man eine einmalige Aussicht auf Stockholm. Außerdem kann man die Wachablösung am Schloß beobachten und einen Schiffsauslug auf die Halbinsel Djurgarden machen.
Wer weiter in Richtung Lappland reisen möchte, sollte lieber mit den Nachtzug besteigen, denn die Fahrt in den hohen Norden ist rund1500 km lang. Dabei wird man erleben, dass die vorbeirauschende Landschaft immer beeindruckender wird. Man kann in Abisko aussteigen, hier übernachten und die Landschaft genießen. Wer möchte, kann sogar entlang der Schlucht des Abiskojakka zum See Torneträsk wandern oder den Berg Njulla besteigen. Der Aufstieg dauert rund 1 Stunde und ist relativ einfach zu bewältigen.
Am besten fährt man weiter mit dem Zug bis nach Narbig. Dabei hat man eine tolle Aussicht. Hier angekommen sollte man sich norwegisches Geld besorgen die Reise mit dem Bus fortsetzten. Von Trondheim aus fährt man am besten mit dem Zug in Richtung Oslo weiter. Auch hier sollte man einen Stadtrundgang machen. Je nach dem, ob man noch mehr Zeit hat, kann man die Reise fortsetzten oder das Flugzeug besteigen und zurück nach Deutschland fliegen.

Bauernhof © Andreas P - Fotolia.com
Ferien auf dem Bauernhof sind beliebt bei Familien mit Kindern. Dabei kann man nämlich nicht nur in der Natur entspannen, sondern auch noch ursprünglich leben und lernen, wie das Zusammenleben mit Tieren funktioniert und die Arbeit auf dem Bauernhof so abläuft.
In der beliebten Ferienregion Nürnberg zum Beispiel gibt es viele Möglichkeiten für eine derartige Urlaubsgestaltung. Und wer schon mal in der Nähe ist, sollte auch der Stadt einen Besuch abstatten. Wenigstens einmal in Nürnberg übernachten ist angesichts der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt geradezu ein Muss.
Wer Urlaub auf dem Bauernhof macht, kann bei den Bauern mithelfen, spielen, genießen oder einfach entspannen. Für die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt, viele Bauern haben mittlerweile schon eine pädagogische Zusatzausbildung gemacht. Aber in der Region um Nürnberg gibt es auch zahlreiche ähnliche Angebote:
Als naturnahes Urlaubsziel ist der Naturpark Steigerwald optimal: Hier kann man auf dem Kunst- und Naturerlebnispfad ein kleines Abenteuer erleben, sich auf der Sommerrodelbahn vergnügen, die zahlreichen Museen und natürlich Erlebnisbauernhöfe besuchen oder im Hochseilgarten klettern. Aber auch das Fränkische Seenland ist einen Besuch wert. Hier führen herrliche Sandstrände flach ins Wasser und bieten vor allem für Familien mit kleinen Kindern idealen Badespaß. Wer lieber Fahrrad fährt kann die Wege entlang der Seen nutzen. Und wer es ganz ausgefallen mag, kann sich auf der Halbinsel Absberg im Bogenschießen üben. Auch im Fränkischen Seenland gibt es Bauernhöfe, die Programme für Eltern und Kinder anbieten.

Die Schweiz © EF-EL - Fotolia.com
Die Schweiz ist ein beliebtes Urlaubsland: abwechslungsreiche Landschaft, gemütliche Ferienorte und ein vielfältiges Angebot machen das kleine Land so attraktiv. Für weniger betuchte Urlauber bieten private Ferienwohnungen eine günstige Alternative zu den luxuriösen Hotels, die man sich aber auch mit einem dünneren Geldbeutel oft leisten kann. Ein anderer Vorteil dieser unabhängigen Unterkünfte ist die flexible Tagesgestaltung und die Freiheit bei der Wahl der Freizeitgestaltung. Davon profitieren vor allem Familien mit Kindern.
Dieses unkomplizierte und schöne Urlaubserlebnis inspiriert viele Schweiz-Urlauber dazu, über einen Umzug nach zu denken. Viele entschließen sich tatsächlich zum Auswandern in die Schweiz. Dies bedarf allerdings einer umfassenden und genauen Planung. Man muss große Distanzen, logistische Herausforderungen und vor allem zollrechtliche Fragestellungen beachten. Ratsam ist es, sich einen vertrauenswürdigen und verlässlichen Transportunternehmer mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu suchen. Dabei kann man auf eine Zertifizierung nach FAIM achten, was ein Qualitätssiegel einer Vereinigung von über 700 internationalen Möbelspeditionen darstellt. Das Label gewährleistet, dass das zertifizierte Transportunternehmen über ausreichend Mittel und Wissen verfügt, um einen internationalen Umzug nach höchsten Qualitätsstandards abzuwickeln.
Aber nicht nur junge Familien, die einen Neuanfang wagen wollen oder sich in der Schweiz bessere Job-Chancen ausrechen, wandern in das Urlaubsland aus, auch viele Senioren wählen das Land als Alterswohnsitz. Wenn die logistischen, finanziellen und rechtlichen Hürden genommen sind, muss man nur noch sein Hab und Gut verstauen. Sind die Umzugskartons gepackt, kann es endlich Richtung Schweiz losgehen.
Emigration Now bietet kompetente Auswanderungs- und Ansiedlungsberatung und steht allen Hilfe-Suchenden mit Tips zu Transport, Recht, Finanzen und Immobilien gerne und fachgerecht zur Verfügung.

© André Reichardt - Fotolia.com
Um Missbrauch zu verhindern, setzen viele deutsche Banken auf EC-Karten mit Chiptechnik. Dass dieses Verfahren unangenehme Konsequenzen für Reisen außerhalb Europas haben kann, ist nur wenigen Bankkunden bewusst.
Denn Bargeld vom Automaten gibt es künftig nur noch in Europa oder der Türkei. Bei Reisen nach US-Amerika etwa wird der Bankautomat keinen einzigen Pfennig oder Penny herausrücken. Dafür sind Karten mit Maestro- oder Cirrus-Zeichen nötig – die neuen Karten der deutschen Banken aber tragen diese Zeichen nicht, sondern das angeblich besonders sichere Logo des V-Pays. Während frühere Karten weltweit von einer Millionen Geldautomaten akzeptiert wurden, sind es nun nur noch 343.000 Automaten.
Bundesweit waren im vergangenen Juli bereits zehn Millionen dieser V-Pay-Karten im Umlauf – Kunden von allen möglichen Kreditinstituten sind also betroffen. Während bei Karten mit dem Maestro- oder Cirrus-Zeichen die Informationen im Magnetstreifen gespeichert werden, sind diese bei V-Pay-Karten in einem Chip untergebracht. So soll das Auslesen oder Kopieren der Kartendaten erschwert werden – Kreditkarten-Fälscher sollen also keine Chance mehr haben. Dafür bestand in der Tat Handlungsbedarf: Denn laut dem deutschen Bundeskriminalamt verdoppelte sich im Jahr 2010 die Schadenshöhe durch solche Kriminalitätsfälle auf 50 Millionen Euro – Tendenz steigend.
Doch nicht nur im Ausland behindern Reisende die besonders sicheren Karten, auch im Innland oder in Europa kann es beim bargeldlosen Bezahlen zu Problemen kommen: Etwa an der Tankstelle, im Hotel oder Restaurant. Verbraucherschützer protestieren zu Recht dagegen, dass sich einerseits nur die Technologie in den Karten verbessert hätte, nicht aber die Automaten angepasst worden wären. Eventuell steht hinter der Umstellung auf V-Pay-Karten auch ein ganz anderes Ziel seitens der Banken: Denn um im Ausland noch wie gewohnt Geld zu erhalten, brauchen Reisende jetzt teure Kreditkarten und zahlen hohe Entgelte.
Wer im Winter gerne Sonnenschein, Bergambiente und sportliche Aktivität kombiniert, für den scheint eine Skireise genau das Richtige zu sein. Denn um dem Alltagsstress zu entfliehen, streben viele Reisende in den Wintermonaten Dezember bis März einen erholsamen Urlaub in den Skiregionen Österreich,Frankreich,Italien oder der Schweiz an.
Um den Winterurlaub so stressfrei wie möglich zu verleben, sollten die rechtzeitig mit der Planung beginnen. Dafür sollten sie sich zuerst für ein passendes Urlaubsziel entscheiden. Dies sollte sich natürlich in einem schneesicheren Gebiet befinden. Die besten Schneeverhältnisse zum Ski-oder Snowboard fahren treten zu Beginn und zu Ende des Winters auf.
Wer bei der Unterkunft sparen möchte, der kann durch die Buchung einer Pension oder einer Ferienwohnung bares Geld sparen im Gegensatz zum Hotel. Diese Pensionen und Ferienwohnungen liegen meist direkt am Skigebiet und sind preisgünstig und komfortable zugleich. Besonders für Familien eignet sich diese Art der Unterkunft.
Wem diese ganze Planung zu stressig ist, der kann die Skireise natürlich auch pauschal buchen. Entweder übers Reisebüro oder über das Internet. Der Vorteil von Pauschalreisen sind meist die günstigen Konditionen für die Liftkarten und Preisnachlässe bei Skikursen in der Skischule. Gerade für Anfänger und die kleinen Gäste lohnt sich oftmals ein Besuch der Skischule.

Dublin, Quelle: peppolone/Flickr.com
Sommerzeit ist Urlaubszeit – da lockt es die meisten hinaus an den Strand und in die Natur.
Doch vielen ist es zu öde, einfach nur faul im Sand zu liegen und sich zu bräunen. Städtereisen sind ein super Tipp für alle, die gern mehr erleben. Da es im Sommer aber oft zu heiß ist, per pedes durch die Gassen und Museen zu wandeln, sollte man so eine Städtereise ruhig im Herbst machen. Da sind zum einen nicht so viele andere Touristen unterwegs, zum anderen ist es klimatisch einfach angenehmer. Doch wohin soll man fahren? Europa hat unzählige interessante Hauptstädte in petto. Rom, Paris, London – das sind die Klassiker. Doch auch anderswo wird einem viel geboten.
Dublin ist die Hauptstadt Irlands und gleichzeitig Sitz der irischen Regierung. Rund eine halbe Million Menschen lebt hier. Bezieht man die Vororte mit ein, so sind es sogar über eine Million. Dublin wird von dem Fluss Liffey in zwei Hälften geteilt: in Nord- und Süddublin.
Die Northside gilt im allgemeinen als der ärmere Stadtteil. Zu besichtigen gibt es hier zum Beispiel due O’Connell Street, eine belebte Einkaufsstraße mit zahlreichen Geschäften und unzähligen gastronomischen Angeboten. Viele architektonische Stile kamen hier zur Anwendung, deshalb ist es für die Augen ein wahrer Schmaus, einmal dort entlang zu bummeln.
Auch die Statuen von berühmten Iren säumen die O’Connell Street.
Seit 2003 befindet sich im Norden der Stadt auch der Dublin Spire. Dieser Obilisk ist auch als Monument of Lights bekannt und strahlt seine Beleuchtung weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Im Süden der Stadt befindet sich das ehemalige Zentrum. Hier ist auch das Dublin Castle beheimatet. Zwei große Kathedralen runden das Bild der Südstadt ab.
Egal, ob Jung oder Alt – Dublin wird jeden begeistern.

Camping in freier Natur, Foto: kennethmoyle_flickr
Die Urlaubsfotos von Freunden haben Sie inspiriert und nun möchten Sie bald Ihren ersten Campingurlaub machen? Haben Sie sich schon ausreichend informiert? Sind Sie auf Ihren ersten Camping-Urlaub schon gut vorbereitet? Unternehmen Sie den ersten Ausflug zusammen mit erfahrenen Campern oder doch lieber alleine? Was Sie auf keinen Fall vergessen dürfen: eine Vorbereitung auf den Camping-Ausflug ist unabdingbar! Damit der Camping-Urlaub wirklich gelingt und Spaß macht, müssen einige grundlegende Regeln eingehalten werden. Was Sie alles im Vorfeld wissen müssen? Die wichtigsten Tipps für den perfekten Urlaub haben wir an dieser Stelle für alle angehenden Camper zusammen gefasst:
Der Camping-Platz
Auf einem Camping-Platz werden Sie aufgrund ihres Stellplatzes keine Schwierigkeiten haben. In freier Wildbahn ist das aber anders. Sie müssen wissen, dass wildes Campen in Deutschland verboten ist. Sofern sich keine Anwohner beschweren oder Sie kein fremdes Privateigentum betreten, wird wildes Campen jedoch meist gebilligt. Nichts desto trotz müssen Sie in so einem Fall auf Ihre Sicherheit besonders achten! Auch müssen Sie wissen, welche Regeln beim “wilden” Camping zu beachten sind, wie zum Beispiel, wie sie sich beim Entzünden eines Lagerfeuers verhalten müssen.
Sie möchten außerhalb von Deutschland wild campen? Dann sollten Sie sich im Vorfeld unbedingt über die örtlichen Bestimmungen informieren. Denn: in Europa gibt es keine einheitlichen Regelungen, manche Staaten erlauben das wilde Camping, andere wiederum nicht.
Das Wetter
Das Wetter ist sicherlich ein weiterer wichtiger Punkt. Zelten bei Regen macht keinen Spaß, insbesondere dann, wenn man nicht gut vorbereitet ist. Informieren Sie sich also von vornherein über das Wetter. Denn: wenn Sie schon mal in freier Wildbahn unterwegs sind, wird es schwieriger. Erfahrene Outdoorer wissen meistens auf welche Anzeichen sie achten müssen. Aber auch unerfahrene Camper können sich informieren und das kommende Wetter ungefähr abschätzen.
Was tun im Ernstfall?
Wissen Sie schon, was in einem Ernstfall beim Camping wichtig ist? Gerade wenn Sie weiter abseits campieren, dürfen Sie sich nicht nur auf das eigene Handy und dessen Empfang verlassen. Sie müssen immer ein Erste-Hilfe-Set dabei haben. Und natürlich müssen Sie wissen, was in ein Erste-Hilfe Set gehört!

Picadilly Circus, Quelle: eklipse09_flickr
London, die Metropole an der Themse, die Großstadt in England. Ich wollte schon seit Jahren einmal dorthin, jetzt hat es endlich geklappt. Leider war es nur für ein Wochenende, aber um einen kurzen Einblick in diese Stadt zu bekommen hat es gereicht.
Freitag mittag haben wir uns auf den Weg gemacht, und weil wir nur Handgepäck hatten standen wir gefühlt nur Momente später vor dem Flughafen Heathrow. Und, wer hätte es anders gedacht, im leichten Nieselregen, Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, dafür hatten wir uns schon zu lange auf London gefreut, und, wie der Engländer sagt, es gibt ja auch kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Wir sind dann unverzagt in die Underground Linie Piccadilly Line gestiegen in Richtung Zentrum. Unser Hotel, eine kleine nette Bed & Breakfast Pension, lag in Fulham ein kleines Stück außerhalb. Das war aber nicht schlimm, im Gegenteil. So konnten wir auch einmal die typisch englische Stadtplanung anschauen, ein Reihenhaus hinter dem anderen. Die Engländer bauen nicht in die Höhe, sie bauen in die breite. Deshalb ist der Wohnraum auch so knapp, und deshalb kann man sich als Normalsterblicher nicht leisten im Zentrum zu wohnen.Wie finde ich eine Wohnung? Ich höre förmlich die Schrei von verzweifelten Engländern, die aus Liverpool und Co. unbedingt hier her ziehen wollen.
Soviel zu unserem neuen Wissen. Erfolgreich das Gepäck abgeladen haben wir uns noch einmal auf den Weg gemacht. Wir sind zum Piccadilly Circus gefahren, wo tatsächlich das Leben tobt. Überall Menschen, überall Lichter, aus jedem Pub schallt eine andere Musik. Vielleicht hat es daran gelegen, dass es auf den Freitag abend zuging, aber die Strassen waren voller Menschen, die sich miteinander unterhalten haben. Wir haben uns trotz unsres eingerosteten Schulenglisch auch ganz gut verständigen können, und mit jedem Pint wurde die Konversation ein bisschen flüssiger.
Wir sind aber trotzdem bald nach Hause gefahren, es war ein langer Tag und schließlich hatten wir uns für den nächsten Tag noch viel vorgenommen. Wir sind deshalb auch zeitig aufgestanden und haben uns auf den Weg gemacht, die berühmte Tower Bridge zu besichtigen. Auch die St. Pauls Cathedral konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, und anschliessend, um das Touristenprogramm abzurunden, waren wir nach bei Madame Tussauds. Das war ein ganz wunderbarer Tag, und London ist eine Stadt, in die ich jederzeit noch einmal zurückkehren würde.

Paris / Werner Kunz
Nach Paris sollte es gehen in meinen Urlaubstagen im Mai. Ich lud ein paar Freunde in mein Auto und es konnte losgehen in die angebliche Stadt der Liebe. Natürlich legten wir nicht den ganzen Weg mit dem Auto zurück, sondern stoppten am Flughafen in München, um dann gemütlich in einen Flieger zu steigen.
Wenn man durch die ganzen Abläufe erst einmal durchgestiegen ist, hat man sein Flugticket sicher und auch die Koffer werden (zum Glück) mit auf den Weg gebracht.
Nachdem wir um neu Uhr in der Früh in den Himmel starteten, landeten wir schon exakte 75 Minuten später in Paris, am Flughafen Charles de Gaulle. Das Hotel lag im Viertel Marais und erwartete uns mit vier Sternen. Das Zimmer war klein, aber wir viel zu müde und gleichzeitig reiselustig, um daran noch einen Gedanken zu verschwenden.
Gleich am nächsten Tag erfüllten wir als erstes unser aller Wunsch- der Asterixpark. Nach einer aufregenden Wegsuche, schüttete uns ein Bus endlich direkt vor dem Eingang aus und für 34 Euro durften wir eintreten und hatten eine Menge Platz, weil das Wetter nur wenige andere Besucher locken konnte. So konnte jede Fahrt schnell beginnen, und vom Schwindel noch nicht genug, statteten wir am Abend dem berühmten „tour Eiffel“ einen Besuch ab.
Nach dem Asterixpark, durfte der Traum aller Kinder, der Disneypark, nicht fehlen. Mit einem Hopper Pass ließen sich die Disney MGM Studios und Disneyworld nacheinander ansehen. Dort sieht es ähnlich aus wie auch in den amerikanischen Parks. Doch am nächsten Tag dann stand ein wenig Kulturprogramm auf dem Plan.
Begonnen wurde mit dem Louvre, wo man ein 2-Tage-Ticket bekam, dass mit 30 Euro für alle „Musees et Monuments“ gedacht ist. Das rechnet sich, da mit diesem Ticket der Eintritt in 60 Museen Paris´ gestattet ist. Sehenswert sind natürlich auch „Les Catacombes“, die man an der Place Denfert-Rochereau findet. Die Knochen 6 Millionen Toter liegen hier zwischen Tunneln, Gängen und Kapellen, zu denen die 133 Stufen führen. Weniger gruselig ist da der Wissenschaftspark. Im Parc de la Villette gibt es ein U-Boot, ein Planetarium, ein Aquarium und ein 3D-Kino zu sehen und ist das Richtige für die kleinen Besucher.
Mit einem kurzen Abstecher nach Montamare, ins Billigkaufhaus Tati und und einem letzten Sightseeing an der Oper mit Sicht auf das Lafayette, endete unsere „romantische“ Stadtreise. Nun kannten wir endlich auch Paris.