Das Ferienhausmagazin – Und es wird ihr Urlaub


Urlaub auf Sylt

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Schon Geothe hat erkannt, dass wir nicht unbedingt weit reisen müssen, um etwas Schönes zu erleben. Es muss ja nicht immer ein Fernziel sein, warum denn nicht zum Beispiel mal Sylt? Schließlich kennt man sein Heimatland oft gar nicht so gut, wie man könnte, weil man seinen Urlaub lieber im Ausland verbringen will. Letztes Jahr habe ich mich bewusst für einen Urlaub innerhalb Deutschlands entschieden, weil ich dachte, das muss jetzt einfach auch mal sein. Ich habe das kein einziges Mal bereut und werde das auf jeden Fall jetzt öfter tun.

Mein Ziel war Sylt, denn ich wollte unbedingt ans Meer und an der Ostsee war ich schon öfter mal. Von Sylt hatte ich schon eine Menge gehört und natürlich wusste ich, dass das Preissegment hier etwas höher ist, aber Urlaub ist Urlaub, da kann man sich auch ruhig mal etwas gönnen. Mit dem Zug ging es bis nach Niebüll und von dort nach Westerland . Von hier kann man aber auch mit dem Auto auf die nördlichste Insel Deutschlands kommen. Per Syltshuttle (Verladung auf der Bahn) geht es Richtung Sylt. Als ich in Westerland ankam, war ich erstaunt, was für ein Getümmel mich hier erwartete. Westerland ist die Inselhauptstadt und ein sehr modern ausgebautes Seebad. Drei Tage habe ich insgesamt in Westerland verbracht und viele schöne Dinge erlebt. Hier trifft man natürlich auch viele Touristen, aber das hat mich nicht gestört, schließlich war ich ja selbst einer. Die mehr als sechs Kilometer lange Seepromenade hat mich am meisten beeindruckt.

Für den Rest meines Urlaubs suchte ich mir eine etwas abgelegenere Ferienwohnung und startete von dort aus jeden Tag einen Ausflug. Am schönsten fand ich das „Altfriesische Haus“ in Keitum. Es ist ein Museum, in dem die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts originalgetreu rekonstruiert wurde. Das Sylter Heimatmuseum ist nur ein kleines Stück weiter und ebenfalls zu empfehlen. Unbedingt mitmachen sollte man auch mal eine Wattwanderung.  Nach anderthalb Wochen ging es zurück nach Hause, worüber ich schon etwas wehmütig wurde. Sylt hat mich wirklich beeindruckt. Kilometerlange Sandstrände, Natur pur und viele Freizeitmöglichkeiten machen Sylt einfach zu einem perfekten Urlaubsort. Hier kann man entspannen oder aktiv sein, je nach dem, worauf man gerade Lust verspürt.

Radtour durch Polen

panthermedia.net/Jan Lassen

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Wer dieses Jahr ganz sportlich in den Urlaub starten und dabei weder Natur, noch Kultur missen will, findet im Nachbarland Polen ein traumhaftes Ziel fürs Radwandern. Hier gibt es noch weite, unberührte Landschaften, beeindruckende Gebirge und urige Bergdörfer. Auch Großstädte am Puls der Zeit finden sich in Polen, genau wie historische Highlights. Etwa die Hafenstadt Danzig, die berühmte Altstadt von Warschau oder die Ritterburg von Marienburg, die zum UNECO Weltkulturerbe gehört.
Doch zurück auf das Zweirad und in die unberührte Natur Polens: Denn zahlreiche unterschiedliche Routen stehen Besuchern zur Wahl. Daher lohnt es sich, sich vor der Reise umfassend zu informieren. Der Dunajec-Radweg ist auf jeden Fall die berühmteste Radwander-Tour Polens. Sie führt im Süden des Landes entlang des Gebirgsmassivs der Hohen Tatra. Steile Felswände, karge Landschaften und verschlafende Dörfer erwarten Besucher. Bei den Zwischenstopps und Übernachtungen wird man so auch die Volkskultur der Tatrabewohner hautnah kennenlernen. Wer lieber etwas urbaner unterwegs ist, sollte sich eine Route durch Kleinpolen suchen und dabei einen langen Stopp im historischen Krakau, dem Rom von Polen, einplanen.
Zahlreiche Reisegruppen und geführte Reisen werden natürlich ebenfalls angeboten. Meist wird man dabei in Mittelklassehotels oder einfachen Pensionen mit Halbpension untergebracht. Der Gepäcktransport ist oft ebenfalls organisiert. Pro Tag stehen zwischen 25 und 70 Kilometer auf dem Programm, je nachdem, wie hart die jeweilige Route ist. Bei besonders ausgefallenen Angeboten wird zwischendurch auch aufs Kanu, Boot oder den Reisebus umgesattelt. Radwanderern sollte aber klar sein, dass viele Radwege in Polen wenig befahren sind und es auch jenseits von großen Gebirgen immer wieder Steigungen und hügelige Landschaften gibt.
Der große Vorteil der geführten Reisen ist, sich selbst nicht so viele Gedanken machen zu müssen. Etwa auch um den Transport des eigenen Fahrrads, denn meist gibt es dann ein Trekking-Rad vor Ort. Die Einreise nach Polen mit dem eigenen Zweirad ist aber eigentlich unproblematisch und natürlich können auch Alleinreisende vor Ort ein Fahrrad ausleihen.

Urlauben im eigenen Haus – mit Rücksicht auf unser Klima

© sculpies - Fotolia.com

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Wer clever baut, der muss im Sommer nicht unbedingt in den Süden fliegen, um Sonne zu tanken. Mit nur wenigen Tricks kann man sowohl bei den Heizungskosten sparen, als auch dem Klima etwas Gutes tun. Wie das gehen soll? Nun, wer mit der Sonne baut, das heißt mit dem Einbau von Sensoren, der kann die Kälte als auch die Wärme in den Räumlichkeiten erfassen. Hinzu kommt eine Regeleinrichtung, über die Stück für Stück Wärme abgegeben wird. Während man bei zu hoher Temperatur anfängt zu lüften, verteilt das System die überschüssige Temperatur in andere Zimmer.

Ein Eigenheim als Urlaubsziel, davon träumen viele Deutsche. Wenn man sich dazu entschieden hat, sich mit besonderem Augenmerk auf Umwelt und Folgekosten im Ausland ein Haus zu kaufen oder zu bauen, sollte man sich zuvor hier über Energiesparhäuser informieren.

Mit nur fünf Regeln lässt sich viel Geld einsparen. Zum einen sollten die Zimmer in Richtung Sonne gebaut werden. Die Fenster müssen die Sonne aufnehmen, aber natürlich benötigt man bei zu viel Hitze gute Blenden. Konstruieren Sie Ihr zu Hause so, dass Sie die Wärme nicht nur kurzzeitig wahrnehmen, sondern auch speichern können. Wer außerdem etwas mehr Geld in die Wärmedämmung investiert, der erspart sich am Ende die Heizkosten.

Und zu guter Letzt: Befassen Sie sich mit der Heizung. Sie sollte die Gewinne, die Sie auf natürliche Art und Weise gewinnen, auch nutzen und mit einberechnen können.
Grundsätzlich gilt früher wie heute, dass die Sonne ein Energielieferant ist. Nur haben wir verlernt sie zu nutzen. Beim Bau eines Eigenheimes sollten die Jahreszeiten mit inbegriffen werden. Da die Sonnenstrahlen im Herbst und Winter abnehmen, sollte man ausgerichtet auf den Winter bauen. Nutzen Sie die kurzen Augenblicke der Sonne. Natürlich möchte man einen angenehmen Ausblick aus dem Fenster genießen. Doch wer sich nach der Sonne richtet, der kann nicht nur Energie einsparen, er bekommt zu Hause auch mehr Sonne ab und das kommt der Grundstimmung zugute.