
Camping in freier Natur, Foto: kennethmoyle_flickr
Die Urlaubsfotos von Freunden haben Sie inspiriert und nun möchten Sie bald Ihren ersten Campingurlaub machen? Haben Sie sich schon ausreichend informiert? Sind Sie auf Ihren ersten Camping-Urlaub schon gut vorbereitet? Unternehmen Sie den ersten Ausflug zusammen mit erfahrenen Campern oder doch lieber alleine? Was Sie auf keinen Fall vergessen dürfen: eine Vorbereitung auf den Camping-Ausflug ist unabdingbar! Damit der Camping-Urlaub wirklich gelingt und Spaß macht, müssen einige grundlegende Regeln eingehalten werden. Was Sie alles im Vorfeld wissen müssen? Die wichtigsten Tipps für den perfekten Urlaub haben wir an dieser Stelle für alle angehenden Camper zusammen gefasst:
Der Camping-Platz
Auf einem Camping-Platz werden Sie aufgrund ihres Stellplatzes keine Schwierigkeiten haben. In freier Wildbahn ist das aber anders. Sie müssen wissen, dass wildes Campen in Deutschland verboten ist. Sofern sich keine Anwohner beschweren oder Sie kein fremdes Privateigentum betreten, wird wildes Campen jedoch meist gebilligt. Nichts desto trotz müssen Sie in so einem Fall auf Ihre Sicherheit besonders achten! Auch müssen Sie wissen, welche Regeln beim “wilden” Camping zu beachten sind, wie zum Beispiel, wie sie sich beim Entzünden eines Lagerfeuers verhalten müssen.
Sie möchten außerhalb von Deutschland wild campen? Dann sollten Sie sich im Vorfeld unbedingt über die örtlichen Bestimmungen informieren. Denn: in Europa gibt es keine einheitlichen Regelungen, manche Staaten erlauben das wilde Camping, andere wiederum nicht.
Das Wetter
Das Wetter ist sicherlich ein weiterer wichtiger Punkt. Zelten bei Regen macht keinen Spaß, insbesondere dann, wenn man nicht gut vorbereitet ist. Informieren Sie sich also von vornherein über das Wetter. Denn: wenn Sie schon mal in freier Wildbahn unterwegs sind, wird es schwieriger. Erfahrene Outdoorer wissen meistens auf welche Anzeichen sie achten müssen. Aber auch unerfahrene Camper können sich informieren und das kommende Wetter ungefähr abschätzen.
Was tun im Ernstfall?
Wissen Sie schon, was in einem Ernstfall beim Camping wichtig ist? Gerade wenn Sie weiter abseits campieren, dürfen Sie sich nicht nur auf das eigene Handy und dessen Empfang verlassen. Sie müssen immer ein Erste-Hilfe-Set dabei haben. Und natürlich müssen Sie wissen, was in ein Erste-Hilfe Set gehört!

Ferienhaus, Quelle: Marc Tollas / pixelio.de
Der Erwerb eines eigenen Feriendomizils erfüllt den Besitzer mit Stolz. Nachdem die erste Euphorie etwas abgeflacht ist, wird dann aber schnell das eigentliche Ziel fokussiert: die Ferienwohnung zu vermieten. Es bietet sich an, die ersten zwei Wochen selbst in das Ferienhaus zu ziehen. So lernen Sie die Umgebung besser kennen und können den Urlaubern später gute Empfehlungen geben. Was dabei aber fast noch wichtiger ist, dass Sie Ihre Wohnung “erkunden”. Dabei entwickeln Sie ein Gefühl dafür, welche Feinarbeiten noch erledigt oder ob kleinere Schäden behoben werden müssen. Nutzen Sie die Gelegenheit des Aufenthaltes in Ihrer eigenen Ferienwohnung und lernen Sie die Nachbarn näher kennen. Sie haben meist gute Tipps, was Sie auf keinen Fall in der Umgebung verpassen dürfen und verfügen über die nötige Ortskenntnis. Außerdem können Nachbarn auch mal einen Blick auf Ihr Haus werfen, wenn Sie längere Zeit nicht hinfahren können. Deshalb lohnt sich die Bekanntschaft in doppelter Hinsicht.
Weitere Dinge, die erledigt werden sollten, sind ein Besuch bei der Gemeindeverwaltung. Dort erfahren Sie wie und wann der Müll entsorgt wird, Notfallnummern des Ortes, Feiertage und wichtige Informationen über Geschäfte und den Tourismus. Bei dem Aufenthalt in Ihrem Haus sollten Sie sich in die Lage eines Urlaubers versetzen, um ihm später ein entsprechendes Ferienhaus zu vermieten. Haben Sie alle wichtigen Informationen gesammelt, empfiehlt es sich, ein Inserat in ein Online-Portal zu setzen. Außerdem können Sie sich über Internet-Foren mit anderen Vermietern austauschen. Erfahrene Vermieter haben vielleicht den ein oder anderen Tipp für Sie. Zum Schluss lässt sich das Feriendomizil mit kleinen Beiträgen verzieren, vielleicht eine Muschel vom Strand oder ein Accessoire aus dem Ort. Nutzen Sie diese Gelegenheit doch gleich, um in Ihrem Ferienhaus wirklich ein bisschen Urlaub zu machen – so wie später Ihre Gäste.

Vermieten, Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de
Wer hat nicht schonmal in einem Ferienhaus an der Ostsee oder im Schwarzwald für ein paar Tage Urlaub gemacht. Ein Großteil der Tourismusbranche in Deutschland geht auf die private Vermietung von Ferienwohnungen zurück, die Tendenz ist dabei steigend. Immer mehr Familien, Gruppen von Freunden oder auch junge Pärchen gehen zurück auf den Urlaub in “den eigenen vier Wänden” und ziehen ein Ferienhaus einem Hotel vor. Die Nachfrage nimmt weiter zu und schnell sind die Wohnungen über den Sommer hin ausgebucht – solange sie richtig vermarktet werden. Denn die zukünftigen Gäste müssen Ihre Wohnung erst einmal finden und buchen wollen. Doch wie stellt man das am besten an?
Es gibt viele Möglichkeiten, um auf die eigene Ferienwohnung aufmerksam zu machen und Urlauber anzulocken. Da die meisten Urlauber Angebote im Internet suchen, lohnt sich auf jeden Fall ein Inserat in verschiedenen Online-Portalen. Vorteilhaft ist auch eine Bewertungsmöglichkeit für die vorherigen Urlauber einzurichten. Denn sind diese zufrieden, machen sie anderen Urlaubern Lust in Ihrem Haus zu wohnen. Auch Angebote zu umliegenden Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen etc. geben dem Interessenten gleich einen freundlichen Eindruck und zeigen die Vielfalt des Ortes auf. Zusatzangebote wie ein Fahrradverleih im Haus überzeugen besonders Sommerurlauber, die auch gern mal einen Ausflug mit dem Rad planen.
Zum Umgang mit den Ferienhaus-Urlaubern gehören leider auch immer wieder weniger schöne Erfahrungen, die häufig aufgrund von Beschwerden entstehen. Um diese zu vermeiden sollten Sie in Ihrer Anzeige darauf achten, dass keine unrealistischen Erwartungen beim Urlauber entstehen können. Eine ausführliche Kommunikation mit dem Gast ist hier sehr wichtig, damit alle Fragen des Urlaubers vor dem Aufenthalt beantwortet werden können. Genauso wichtig ist, dass keine falschen Angaben im Online-Inserat vorkommen, da sich der Urlauber sonst getäuscht fühlt. Auch die neuerdings vorhandene Baustelle vorn an der Straßenecke sollte angegeben werden, um dem Urlauber ein realistisches Bild der aktuellen Lage zu vermitteln. Ein zusätzlicher Vermerk, dass nur ein paar Stunden Lärm entsteht oder ein Rabatt dürfte die Urlauber weiterhin anlocken. Ein wichtiges Kriterium und ein häufiger Grund zur Beanstandung ist die Sauberkeit des Ferienhauses. Diese sollte ohne Mängel sein, damit der Urlauber die Unterkunft weiter empfiehlt. Denn ist er zufrieden und gibt dies weiter, ist auch im kommenden Sommer das Ferienhaus wieder gefüllt.

Traumurlaub, Foto von Meindert Arnold Jacob/flickr.com
Ein Ferienhaus an einem anderen Ort. Viele träumen davon, andere fragen sich, ob diese Investition überhaupt lohnenswert ist. Auf der einen Seite ist man dadurch an den Ort gebunden, in dem die Immobilie steht, andererseits hat man ein schönes Domizil, an dem man sich entspannen und jederzeit zurückkehren kann. Die Meinung darüber ist geteilt. Letztlich geht es doch darum herauszufinden: Ist es die Suche nach einem Zufluchtsort oder nach einer Investition für das Alter? Vielleicht sind beide Aspekte nicht so ganz abwegig.
Wer eine reine Investition sucht, sollte jegliche Emotionen außen vor lassen. Die Bewertung der Immobilie sollte lediglich aus Basis der Wirtschaftlichkeit erfolgen und danach ausgewählt werden. Wer allerdings einen Rückzugsort sucht, indem er sich wohl fühlen kann, sollte den emotionalen Faktor an oberste Stelle setzen und dann erst die Wirtschaftlichkeit, wenn überhaupt, in Betracht ziehen. Für die meisten Investoren gilt jedoch eine Mischung aus den eben genannten Faktoren. Gesucht wird ein Haus, in dem man sich wohl fühlt, aber auch gleichzeitig eine Investition, die sich lohnt. Leider führt das allzu häufig zu ungewünschten Kompromissen. Deshalb sollten eindeutige Prioritäten festgelegt werden, bevor die Immobilie gekauft wird. Erfahrungen haben aber gezeigt, dass Immobilien, die eher emotionalen Ansprüchen entsprechen und gut vermarktet werden, insgesamt eine lohnenswerte Investition abgeben.

Großes Ferienhaus, Foto Der richtige Preis für das Ferienhaus/flickr.com
Ist die Entscheidung einmal gefallen und das Haus ist gekauft, liegt der Wunsch nahe, mit dem Projekt auch Geld verdienen zu wollen. Damit jedoch bei diesem Vorhaben nichts schief geht, gilt es einige Grundregeln zu beachten:
Um einen angemessenen und den übrigen Angeboten angepassten Preis für das Ferienhaus zu verlangen, sollte eine umfassende Recherche gemacht werden, welche Angebote in unmittelbarer Umgebung angeboten werden. Die Preisentwicklung sollte dabei auch berücksichtigt werden. Wann und wie schwanken die Preise, wie abhängig sind diese von der Jahreszeit und dem Wetter, wann hat die Konkurrenz besonders viele Buchungen?
Auch auf Ereignisse wie Schulferien oder Feiertage wie Ostern sollte Rücksicht genommen werden. Stehen solche Momente nicht an, sollte ruhig der Preis etwas gesenkt oder eine Sonderaktion gemacht werden. Für den Anfang empfiehlt es sich sowieso, den Preis niedrig zu halten. Ist dann erst einmal ein fester Kundenstamm etabliert, kann der Preis nach und nach ein wenig erhöht werden.
Die angegebenen Preise sollten möglichst schon alles beinhalten, damit die Gäste nicht eine böse Überraschung erleben, wenn am Schluss doch noch etwas draufgezahlt werden muss. Die Struktur der Preise sollte einfach und transparent sein, damit die Kunden den Preis nachvollziehen können. Es empfiehlt sich, maximal acht verschiedene Preis anzubieten, damit das Angebot nicht zu kompliziert wird. Deshalb ist auch von Ausnahmen wie zum Beispiel einem mitgebrachten Haustier eigentlich abzusehen, wobei natürlich je nach Wirtschaftslage eine gewisse Flexibilität unabdingbar ist. Wichtig ist es, die Preislage immer im Auge zu behalten und gegebenenfalls zu aktualisieren, die Konkurrenz gilt es also nicht aus dem Blick zu verlieren!

Ferienwohnung, Foto von Ossiach/flickr.com
Bevor der Schritt getan wird, ein Ferienhaus käuflich zu erwerben, sollten einige grundlegende Überlegungen angestellt werden. Erstmal muss der Unterschied gemacht werden zwischen einem Ferienhaus und einer Ferienwohnung. Das wirft die Frage auf, wie und wie intensiv man das Haus oder die Wohnung nutzen möchte. Ein Ferienhaus an einem schönen Ort kann entweder als selbst genutztes Quartier oder als reine Kapitalanlage genutzt werden. Hat man kein Geld zu verschenken, sollte man sich dreimal überlegen, ob sich eine eigene Wohnung auf Mallorca rentiert, wenn man sie nur zwei Mal im Jahr für jeweils eine Woche nutzt, oder ob das Haus in Schweden genug Gäste anlockt, um rentabel zu sein.
Wenn man sich tatsächlich für einen Kauf entschieden hat, müssen einige Dinge beachtet werden. In jedem Land herrschen andere regionale Vorgaben und Gesetze, die es einzuhalten gilt, damit der Kaufvertrag auch rechtlich ist.
Eine verbreitete Möglichkeit ist die, eine Immobilie auf Raten zu kaufen und mit dem Gewinn aus einer Vermietung die Kosten zu decken. Hier bei gilt es jedoch auf Risiken zu achten. Sind die Kreditraten und die Zinsen höher als die Einnahmen? Wie lange dauert es, den Kredit abzuzahlen, wenn kein größerer Betrag als Anzahlung geleistet wird? Ist das Gebäude ausreichend gegen Schäden versichert? Werden diese Risiken möglichst gering gehalten, kann sich der Eigentümer möglicherweise über eine satte Gewinnsteigerung freuen. Wer vor 30 Jahren ein Haus auf Mallorca oder eine Wohnung in Berlin-Mitte gekauft hat, kann sich nun sehr dankbar für die damalige Entscheidung sein.

Stammgäste, Foto von Adolf Hildebrand/flickr.com
Um mit einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung Geld zu verdienen, ist ein gutes Management das A und O. Gerade wenn noch ein Kredit auf dem Haus oder der Wohnung lastet, ist es unabdingbar dass sich die Gäste wohlfühlen und im Optimalfall auch noch einmal wiederkommen. Doch wie werden Gäste glücklich und was kann man selbst dafür tun?
Es gibt einige Faktoren, die man als Gastgeber nicht oder nur schwer beeinflussen kann. Dazu gehört zum Beispiel auch das Wetter, was bekanntlich einen wichtigen Einfluss auf den Verlauf eines Urlaubs nimmt. Dieses werden Sie nur schwerlich regulieren können, es gibt aber auch noch andere Faktoren, die Urlauber zu glücklichen Urlaubern machen.
Ein wichtiger Faktor ist natürlich der Zustand des Domizils. Die Räume und de sanitären Anlagen müssen gepflegt und sauber sein, die Betten ordentlich gemacht, die Fenster sauber. Zusätzlich kann aber noch durch einen Willkommenskorb den Gästen eine Freude gemacht werden. Darin könnte zum Beispiel Wein aus er Gegend sein, ein paar Knabbereien, Prospekte und Gutscheine für Sehenswürdigkeiten in der Umgebung oder ein paar frische Früchte. Über Geschenke freut man sich immer, und so zeigen Sie ihren Gästen dass sie sie herzlich willkommen heißen.
Sind die Gäste erst einmal da, heißt es erreichbar zu sein ohne zu viel Präsenz zu zeigen. Auf jeden Fall sollten die Gäste eine Telefonnummer von Ihnen haben, um Fragen beantwortet zu bekommen. Auch können Sie Ihnen sich nochmals telefonisch melden, wenn die Gäste im Haus angekommen sind, um zu fragen ob alles in Ordnung ist. Bei der Gelegenheit können Sie auch noch einmal auf die Liste mit Restaurants und Bars hinweisen, die sie zusammengestellt und auf dem Tisch hinterlassen haben.
Sind Ihre Gäste dann zufrieden, ist das eine richtig gute Werbung für Sie. Sie erzählen ihren Freunden und ihrer Familie von dem schönen Domizil und so wird sich iIhre Gastfreundschaft herumsprechen.

Ferienhaus, Foto von henteaser/flickr.com
Nicht nur durch die Schlagzeilen von den sogenannten Mietnomaden, die schon manchen Vermieter an den Rand des Existenz getrieben haben, ist das Vermieten eines Objektes schwieriger und zeitaufwendiger als sich das so mancher vorstellt. Besonders bei der Vermietung von Ferienhäuser kommen gleich zwei weitere Probleme hinzu, die die Vermietung recht schwierig gestalten.
Viele Eigentümer von Ferienhäusern haben das Problem, dass sie nicht in der Nähe wohnen. Steht das Haus an der Ostsee, der Eigentümer wohnt aber in Köln, tun sich viele praktische Fragen auf. Wer kümmert sich um die Schlüsselübergabe, wer kontrolliert ob das Putzteam richtig sauber gemacht hat, wer begrüßt die Gäste, wer nimmt eventuelle Reklamationen entgegen?
Um Dinge aus der Ferne regeln zu können, muss der Hausherr auf einige Personen zählen können, das Personal vor Ort muss vertrauenswürdig sein. Auch wird man nicht umhin kommen, eine Vermittlungsagentur zu beauftragen, um das Ferienhaus mit Gästen voll zu kriegen. Gerade wenn es einen kurzen Wechsel zwischen den Gästen gibt, ist die Instandhaltung des Zimmers, der Wohnung und des Hauses mit viel Arbeit verbunden. Das sollte auf keinen Fall unterschätzt werden, damit die erhoffte Gewinnspanne nicht viel niedriger ausfällt als sie eigentlich eingeplant war.
Je nach Land, vielleicht steht das Ferienhaus ja auch in Spanien oder Frankreich, muss auch darauf geachtet werden, dass unterschiedlich hohe Grundsteuer oder Umsatzsteuer gezahlt werden muss. Auch mit kleinen oder größeren Reparaturen muss gerechnet werden. Es werden also immer unerwartete Kosten auf den Vermieter zukommen, mit denen er oder sie nicht gerechnet hat. Das alles sollte bedacht werden, bevor man sich dazu entschließt, das Haus oder die Wohnung am Meer zu vermieten.

Werbung ist alles, Foto Vermarktung einer Ferienunterkunft/flickr.com
Das eigene Ferienhaus oder die Ferienwohnung kann noch so schön eingerichtet sein oder an dem noch so schönen Urlaubsort liegen, solange niemand von der Existenz weiß. Also gilt es, ein gutes Marketing übe die richtigen Kanäle zu starten, um möglichst viele Gäste anzulocken.
Bevor ein Werbekonzept entwickelt wird, sollten einige Fragen gestellt werden: An wen will ich mein Haus eigentlich vermieten? Was kann ich besonderes bieten? Was könnten die Gäste erwarten? Was macht mein Ferienhaus zu einem besonderen Platz, inwiefern ist es anders oder besser als die Konkurrenz?
An erster Stelle steht die Lage des Objektes, liegt es direkt am Meer, hat es einen Blick auf den See oder befindet es sich nahe des Stadtzentrums, sollte dieses Feature prägnant in den Vordergrund gehoben werden. Ist das Haus allerdings einen Kilometer vom Strand entfernt, sollte eine andere, anziehendere Eigenschaft in den Vordergrund rücken. Viel Wert solle auf die Einrichtung gelegt werden, wenn das Ambiente stimmt, werden sich die Gäste viel wohler fühlen, was wiederum bedeutet, dass sie ihr Ferienhaus weiterempfehlen werden und somit kostenlos Werbung für sie machen.
Ganz wichtig ist, sich von der Konkurrenz abzuheben. Erkunden Sie die umgebenden Ferienhäuser, was bieten sie und was bieten sie vor allem nicht? Eine gute Möglichkeit, eine Nische zu bieten ist sich auf ein Angebot zu spezialisieren. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, eine Kinderspielecke im Garten einzurichten und auch das Hausinnere kindergerecht zu gestalten, um junge Familien anzuziehen. Das bietet sich an, wenn in ihrer Nähe zum Beispiel ein toller Kinderspielplatz oder ein Erlebnisbad zu finden ist. Ist das Haus eher ländlich gelegen, könnten Sie überlegen, das Haus für Hundebesitzer zu öffnen, keinen Aufpreis für die Mitbringung von Haustieren zu verlangen und von vorne herein einen Hundekorb oder Hundefutter bereit zu stellen.
Auch bei dem Angebot von einem Frühstück kann vieles richtig, aber auch sehr vieles falsch gemacht werden. Schön ist es, wenn im Haus schon alles zur Verfügung steht, im Kühlschrank frische Milch, Frisches Obst auf dem Küchentisch und Käse, Marmelade und Aufstrich da sind. Freuen werden sich ihre Gäste auch, wenn sie morgens frische warme Brötchen vor der Tür finden.
Um den Reisestress zu minimieren, sollten auf jeden Fall genügend Parkplätze zur Verfügung stehen, nichts ist schlimmer als nach einer langen Autobahnfahrt auch noch einen Parkplatz suchen zu müssen, und das im schlimmsten Fall auch noch mit quengelnden Kindern auf der Rückbank. Reisen die Gäste mit der Bahn an, sollte auf jeden Fall ein Shuttle vom Bahnhof aus angeboten werden.
All dieser gute Service bringt jedoch nichts, wenn niemand davon weiß. Deswegen sollte unbedingt das Internet ausgenutzt werden. Eine eigene gut gepflegte und hübsche Homepage ist ein absolutes Muss, das Inserieren auf verschiedenen Plattformen sollte auf jeden Fall auch nicht vergessen werden. Auch in der lokalen Zeitung sollte ab und zu eine Anzeige auftauchen.