
Blockhütte © rupbilder - Fotolia.com
Manche Menschen träumen davon, im Alter irgendwo im Süden zu leben, andere brechen alle paar Jahre zu einer neuen Weltreise auf. Doch dass das Gute so nahe liegt, wird dabei häufig vergessen. Die prachtvollen Wälder und Landschaften in Deutschland sind ebenso aufregend und abwechslungsreich wie ferne Länder. Und wie ließen sich diese Naturschätze vor der Haustür besser bewundern als mit einem eigenen Ferienhaus in Waldnähe?
Zunächst braucht man natürlich ein passendes Grundstück. Doch diese sind in eher abgelegeneren Ortschaften ohnehin nach wie vor recht preiswert zu haben. Dann sollte man sich Gedanken über die Größe, die Ausstattung, die Raumaufteilung, die Wandstärke und die Innenausstattung des gewünschten Domizils machen. Besonders beliebt sind derzeit Blockhäuser.
Diese Bauweise geht auf eine alte Handwerkertradition - und Konvention zurück. Dabei gibt es verschiedene Stärken der Blockbohlenwände: Sie können entweder nur teilweise isoliert werden oder vollständig, dünne Zwischwände brauchen keinerlei Isolierung. Allen gemeinsam ist die finnische Fichte als Grundmaterial, das unbehandelt weiter verarbeitert wird. Dieses sehr edle Holz gibt dem neuen Ferienhaus sofort eine angenehme und warme Atmosphäre.
Natürlich kann auch die Terasse, das Dachgeschoss und die Fenster und Türen an den Blockhaus-Look angepasst werden. Zahlreiche Anbieter auf dem Ferienhausmarkt bieten Komplett-Pakete an, bei denen auch individuelle Zusatzleistungen vereinbart werden können. Oder aber sie haben viel Zeit und Geschick und brauchen ein neues Hobby: Dann können sie nach und nach auch ihr eigenes Ferienhaus errichten. Doch täuschen sie sich nicht: Ein Baumhaus für den Sohn ist etwas anderes als ein richtiges Haus zu errichten.
Wer sein Traum-Blockhaus mit einem günstigen Kredit finanzieren will, muss nicht erst bis zur Auszahlung des Geldes warten. Denn schließlich gilt es auch bei einem kleineren Blockhaus-Projekt, bereits im Vorfeld die nötigen Baugenehmigungen einzuholen. Dann kann aus dem Traum direkt Realität werden: Und sie dürfen Entspannung direkt vor der Haustür tanken.

Sibiu © Gabriela - Fotolia.com
Wer über seinen nächsten Urlaub nachdenkt hat natürlich die Qual der Wahl. Wenn Sie jedoch schon immer einmal nach Osteuropa reisen wollten, dann kann ich Ihnen Sibiu nur empfehlen. Diese kleine Stadt liegt in Rumänien und ist hier besser als Hermannstadt bekannt. Größere Bekanntheit erlangte die Stadt 2007 da sie gemeinsam mit Luxemburg zur Kulturhauptstadt Europas gekürt wurde.
Sibiu ist aber schon seit etlichen Jahrzehnten für seine besondere kulturelle und geistliche Prägung bekannt. So gibt es in Sibiu drei große verbreitete Konfessionen, die da wären katholisch, protestantisch und orthodox. Auch die Ausbildung der Geistlichen dieser Konfessionen erfolgen in der kleinen Stadt.
Kulturell fand man hier die ersten Theater und Lichtspielhäuser. So wurde bereits 1788 das erste Theater dort errichtet. Nur hundert Jahre später fand 1898 dort die erste Filmaufführung statt. Im größten Theater Sibius, dem “Astra-Theater” gibt es sogar eine deutschsprachige Abteilung.
Sibiu ist desweiteren auch für seine jährlichen Festivals wie dem “Internationalen Theaterfestival”, einem Jazzfestival und dem “Carl-Filtsch-Festival” bekannt und beliebt.
Sibiu ist außerdem auch sehr deutsch geprägt, sodass vor allem bis 1970 dort über 20 000 Sachsen wohnten. Mittlerweile ist seit 1990 und der Wiedervereinigung Deutschland der Anteil an deutschen Bürgern rasch gesunken, sodass sie nur noch einen Anteil von 1,6 % ausmachen. Jedoch gibt es trotzdem eine täglich erscheinende und in deutsch gedruckte Tageszeitung. Auch in der Bildung spielt Deutsch eine große Rolle, sodass diese nicht nur als Fremdsprache angeboten wird, sondern es auch deutsche Kindergärten und Schulen gibt. Erstaunlich ist außerdem die Tatsache, dass in Sibiu ein deutscher Bürgermeister regiert, der von der DFDR (Partei für Deutsche Minderheit) gestellt wird.

Bauernhof © Andreas P - Fotolia.com
Ferien auf dem Bauernhof sind beliebt bei Familien mit Kindern. Dabei kann man nämlich nicht nur in der Natur entspannen, sondern auch noch ursprünglich leben und lernen, wie das Zusammenleben mit Tieren funktioniert und die Arbeit auf dem Bauernhof so abläuft.
In der beliebten Ferienregion Nürnberg zum Beispiel gibt es viele Möglichkeiten für eine derartige Urlaubsgestaltung. Und wer schon mal in der Nähe ist, sollte auch der Stadt einen Besuch abstatten. Wenigstens einmal in Nürnberg übernachten ist angesichts der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt geradezu ein Muss.
Wer Urlaub auf dem Bauernhof macht, kann bei den Bauern mithelfen, spielen, genießen oder einfach entspannen. Für die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt, viele Bauern haben mittlerweile schon eine pädagogische Zusatzausbildung gemacht. Aber in der Region um Nürnberg gibt es auch zahlreiche ähnliche Angebote:
Als naturnahes Urlaubsziel ist der Naturpark Steigerwald optimal: Hier kann man auf dem Kunst- und Naturerlebnispfad ein kleines Abenteuer erleben, sich auf der Sommerrodelbahn vergnügen, die zahlreichen Museen und natürlich Erlebnisbauernhöfe besuchen oder im Hochseilgarten klettern. Aber auch das Fränkische Seenland ist einen Besuch wert. Hier führen herrliche Sandstrände flach ins Wasser und bieten vor allem für Familien mit kleinen Kindern idealen Badespaß. Wer lieber Fahrrad fährt kann die Wege entlang der Seen nutzen. Und wer es ganz ausgefallen mag, kann sich auf der Halbinsel Absberg im Bogenschießen üben. Auch im Fränkischen Seenland gibt es Bauernhöfe, die Programme für Eltern und Kinder anbieten.

Die Schweiz © EF-EL - Fotolia.com
Die Schweiz ist ein beliebtes Urlaubsland: abwechslungsreiche Landschaft, gemütliche Ferienorte und ein vielfältiges Angebot machen das kleine Land so attraktiv. Für weniger betuchte Urlauber bieten private Ferienwohnungen eine günstige Alternative zu den luxuriösen Hotels, die man sich aber auch mit einem dünneren Geldbeutel oft leisten kann. Ein anderer Vorteil dieser unabhängigen Unterkünfte ist die flexible Tagesgestaltung und die Freiheit bei der Wahl der Freizeitgestaltung. Davon profitieren vor allem Familien mit Kindern.
Dieses unkomplizierte und schöne Urlaubserlebnis inspiriert viele Schweiz-Urlauber dazu, über einen Umzug nach zu denken. Viele entschließen sich tatsächlich zum Auswandern in die Schweiz. Dies bedarf allerdings einer umfassenden und genauen Planung. Man muss große Distanzen, logistische Herausforderungen und vor allem zollrechtliche Fragestellungen beachten. Ratsam ist es, sich einen vertrauenswürdigen und verlässlichen Transportunternehmer mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu suchen. Dabei kann man auf eine Zertifizierung nach FAIM achten, was ein Qualitätssiegel einer Vereinigung von über 700 internationalen Möbelspeditionen darstellt. Das Label gewährleistet, dass das zertifizierte Transportunternehmen über ausreichend Mittel und Wissen verfügt, um einen internationalen Umzug nach höchsten Qualitätsstandards abzuwickeln.
Aber nicht nur junge Familien, die einen Neuanfang wagen wollen oder sich in der Schweiz bessere Job-Chancen ausrechen, wandern in das Urlaubsland aus, auch viele Senioren wählen das Land als Alterswohnsitz. Wenn die logistischen, finanziellen und rechtlichen Hürden genommen sind, muss man nur noch sein Hab und Gut verstauen. Sind die Umzugskartons gepackt, kann es endlich Richtung Schweiz losgehen.
Emigration Now bietet kompetente Auswanderungs- und Ansiedlungsberatung und steht allen Hilfe-Suchenden mit Tips zu Transport, Recht, Finanzen und Immobilien gerne und fachgerecht zur Verfügung.

Picadilly Circus, Quelle: eklipse09_flickr
London, die Metropole an der Themse, die Großstadt in England. Ich wollte schon seit Jahren einmal dorthin, jetzt hat es endlich geklappt. Leider war es nur für ein Wochenende, aber um einen kurzen Einblick in diese Stadt zu bekommen hat es gereicht.
Freitag mittag haben wir uns auf den Weg gemacht, und weil wir nur Handgepäck hatten standen wir gefühlt nur Momente später vor dem Flughafen Heathrow. Und, wer hätte es anders gedacht, im leichten Nieselregen, Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, dafür hatten wir uns schon zu lange auf London gefreut, und, wie der Engländer sagt, es gibt ja auch kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Wir sind dann unverzagt in die Underground Linie Piccadilly Line gestiegen in Richtung Zentrum. Unser Hotel, eine kleine nette Bed & Breakfast Pension, lag in Fulham ein kleines Stück außerhalb. Das war aber nicht schlimm, im Gegenteil. So konnten wir auch einmal die typisch englische Stadtplanung anschauen, ein Reihenhaus hinter dem anderen. Die Engländer bauen nicht in die Höhe, sie bauen in die breite. Deshalb ist der Wohnraum auch so knapp, und deshalb kann man sich als Normalsterblicher nicht leisten im Zentrum zu wohnen.Wie finde ich eine Wohnung? Ich höre förmlich die Schrei von verzweifelten Engländern, die aus Liverpool und Co. unbedingt hier her ziehen wollen.
Soviel zu unserem neuen Wissen. Erfolgreich das Gepäck abgeladen haben wir uns noch einmal auf den Weg gemacht. Wir sind zum Piccadilly Circus gefahren, wo tatsächlich das Leben tobt. Überall Menschen, überall Lichter, aus jedem Pub schallt eine andere Musik. Vielleicht hat es daran gelegen, dass es auf den Freitag abend zuging, aber die Strassen waren voller Menschen, die sich miteinander unterhalten haben. Wir haben uns trotz unsres eingerosteten Schulenglisch auch ganz gut verständigen können, und mit jedem Pint wurde die Konversation ein bisschen flüssiger.
Wir sind aber trotzdem bald nach Hause gefahren, es war ein langer Tag und schließlich hatten wir uns für den nächsten Tag noch viel vorgenommen. Wir sind deshalb auch zeitig aufgestanden und haben uns auf den Weg gemacht, die berühmte Tower Bridge zu besichtigen. Auch die St. Pauls Cathedral konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, und anschliessend, um das Touristenprogramm abzurunden, waren wir nach bei Madame Tussauds. Das war ein ganz wunderbarer Tag, und London ist eine Stadt, in die ich jederzeit noch einmal zurückkehren würde.

Paris / Werner Kunz
Nach Paris sollte es gehen in meinen Urlaubstagen im Mai. Ich lud ein paar Freunde in mein Auto und es konnte losgehen in die angebliche Stadt der Liebe. Natürlich legten wir nicht den ganzen Weg mit dem Auto zurück, sondern stoppten am Flughafen in München, um dann gemütlich in einen Flieger zu steigen.
Wenn man durch die ganzen Abläufe erst einmal durchgestiegen ist, hat man sein Flugticket sicher und auch die Koffer werden (zum Glück) mit auf den Weg gebracht.
Nachdem wir um neu Uhr in der Früh in den Himmel starteten, landeten wir schon exakte 75 Minuten später in Paris, am Flughafen Charles de Gaulle. Das Hotel lag im Viertel Marais und erwartete uns mit vier Sternen. Das Zimmer war klein, aber wir viel zu müde und gleichzeitig reiselustig, um daran noch einen Gedanken zu verschwenden.
Gleich am nächsten Tag erfüllten wir als erstes unser aller Wunsch- der Asterixpark. Nach einer aufregenden Wegsuche, schüttete uns ein Bus endlich direkt vor dem Eingang aus und für 34 Euro durften wir eintreten und hatten eine Menge Platz, weil das Wetter nur wenige andere Besucher locken konnte. So konnte jede Fahrt schnell beginnen, und vom Schwindel noch nicht genug, statteten wir am Abend dem berühmten „tour Eiffel“ einen Besuch ab.
Nach dem Asterixpark, durfte der Traum aller Kinder, der Disneypark, nicht fehlen. Mit einem Hopper Pass ließen sich die Disney MGM Studios und Disneyworld nacheinander ansehen. Dort sieht es ähnlich aus wie auch in den amerikanischen Parks. Doch am nächsten Tag dann stand ein wenig Kulturprogramm auf dem Plan.
Begonnen wurde mit dem Louvre, wo man ein 2-Tage-Ticket bekam, dass mit 30 Euro für alle „Musees et Monuments“ gedacht ist. Das rechnet sich, da mit diesem Ticket der Eintritt in 60 Museen Paris´ gestattet ist. Sehenswert sind natürlich auch „Les Catacombes“, die man an der Place Denfert-Rochereau findet. Die Knochen 6 Millionen Toter liegen hier zwischen Tunneln, Gängen und Kapellen, zu denen die 133 Stufen führen. Weniger gruselig ist da der Wissenschaftspark. Im Parc de la Villette gibt es ein U-Boot, ein Planetarium, ein Aquarium und ein 3D-Kino zu sehen und ist das Richtige für die kleinen Besucher.
Mit einem kurzen Abstecher nach Montamare, ins Billigkaufhaus Tati und und einem letzten Sightseeing an der Oper mit Sicht auf das Lafayette, endete unsere „romantische“ Stadtreise. Nun kannten wir endlich auch Paris.

Tunesische Wüste, Quelle: Joe A Kovacs_flickr
Die Sommerurlaub steht vor der Tür und es ist absolut kein Sommerwetter hier in Deutschland in Sicht. Daher lohnt es sich immer, noch nach Lastminute Angeboten zu suchen. Ein mögliches Reisziel wäre hier Tunesien.
Tunesien ist ein Land, welches in einen unglaublich abwechslungsreichen Urlaub bieten kann. Entweder sie relaxen am Strand, schauen eine der vielen Sehenswürdigkeiten an oder machen einen Ausflug in die Wüste.
Besonders zu empfehlen für einen Badeurlaub ist die Region Mahdia, denn hier ist das Wasser im Meer türkisblau und ein weißer, langer Sandstrand lädt zum Entspannen ein.
Wem es im Urlaub eher um die Kultur geht, der kann z.B. die historische Römerstadt Dougga im Norden Tunesiens besuchen. Sie ist heutzutage eine der berühmtesten Ausgrabungsstätten der Welt und wurde schon im 4. Jahrhundert vor Christus gegründet. Eine vielleicht noch bekanntere Stadt mit vielen Ausgrabungsstätten ist Karthago. Dort sind die Besichtigungen der Überreste alter römischer Villen und des archäologischen Parks zu empfehlen.
Wer Kunst interessiert ist, der sollte unbedingt das kleine Dorf Sidi Bou Said besichtigen. Hoch in den Bergen liegt dieses Künstlerdorf mit seinen charakteristischen weißblauen Häusern,prächtigen Bögen und einigen Kunstgalerien.
Was unbedingt nicht im Urlaubsplan fehlen darf, ist der Besuch der Hauptstadt Tunis. In der 1,4 Millionen großen Stadt kann man allerhand sehen. Sehr interessant ist z.B. ein Gang durch die Medina, den islamischen Kern der Stadt, wo viele Händler ihre Waren anbieten. Von Gewürzen, über Taschen zu Kleidung und Souvenirs – hier findet jeder ein schönes Andenken an die Reise in ein sehr facettenreiches Land.