Das Ferienhausmagazin –


Norwegen – ein faszinierendes Land

© Ben Burger - Fotolia.com

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Skandinavien gilt als ein beliebtes Reiseziel. Neben Modebewusstsein und dem kühlen Chic Schwedens und der spartanischen Art und idyllischen Einsamkeit Finnlands bietet Norwegen als drittes Land im Bunde (vorausgesetzt man betrachtet Island und Dänemark nicht als dazugehörig) mit seinen Fjorden bekannterweise einen Wallfahrtsort für Fischer und Naturbegeisterte. Insbesondere die Naturliebhaber kommen im ruhigen Norden auf ihre Kosten, gibt es doch schließlich zudem noch hohe Berge, die für Wintersportler attraktiv sind (so auch mit dem Hardangervidda eine der größten Hochebenen Europas), und eine Nord-Süd-Spanne der Küstenstrecke von atemberaubenden 2650 Kilometern. Das Nordland ist förmlich gespickt mit wunderbarer Flora und Fauna: Wasserfälle, fischreiche Flüsse, Binnenseen, Rentierherden und Fjorde sind ihrer Vielfalt und Ausprägung einzigartig.

Besonders sehenswert sind die traditionelle Postschifflinie entlang der Westküste, der Hochgebirgspark Dovrefjell, das sich ideal für Wanderer und Wintersportler anbietet oder aber Vogelkundler können sich auf der Insel Röst austoben – sie ist Heimat für 2.5 Millionen Brutvögel.

Auch politisch, ökonomisch und kulturelle bietet das Land interessante Fakten: 1994 verweigerte das Königreich den Beitritt zur EU, und blieb damit das einzige Land, das diese Möglichkeit ausschlug. Bereits 1972 hatte die Bevölkerung des konstitutionell-monarchisch regierten Landes dem Beitritt in die Europäische Gemeinschaft ein Nein erteilt.

Norwegen gilt mit seinem hohen Pro-Kopf-Einkommen als wohlsituiert, was nicht zuletzt auch am ertragreichen Erdölvorkommen liegt. So lag Norwegen 2008 mit 3 Prozent der Welterdölforderung immerhin auf dem 13. Platz im internationalen Vergleich – eine immense Zahl, wenn man bedenkt, dass das Land nur knapp 5 Millionen Einwohner hat.

Mit einer lang zurückgehenden und gut dokumentierten Geschichte bietet Norwegen auch für Historiker und Hobby-Geschichtler spannende Hintergründe.

Musikalisch sind neben den allseits bekannten Dark Metal Bands, auch eine rege Jazzmusik-Szene vertreten oder aber auch bekannte Pop-Bands wie zum Beispiel „A-Ha“.

 

Eine Reise durch Skandinavien

Lappland © Malena und Philipp K - Fotolia.com

Lappland © Malena und Philipp K - Fotolia.com

Eine großzügige Rundreise durch Skandinavien bietet die Chance, Schweden mit seiner Ostseeküste, die Seenwelt Finnlands, Lappland und Norwegen einschließlich Lofoten, Nordkap und die norwegische Fjordküste zu erkunden.

Doch man muss bedenken, dass Skandinavien groß und weitläufig ist. Bei einer Rundreise  müssen daher immer wieder recht lange Fahrstrecken in Kauf genommen werden nehmen. Wer also nicht allzu viel Zeit mitbringt, kann die Reise auf Schweden und Norwegen beschränken. 

Wer seine Rundreise in Kopenhagen starten möchte, kann schnell und komfortabel mit dem Zug anreisen. In Kopenhagen kann man übernachten und die Stadt erkunden. Am nächsten oder am übernächsten Tag kann man Richtung Malmö aufbrechen. Den Fans von schwedischen Krimis wird die kleine Stadt sicherlich ein Begriff sein- denn sie wird dort mehrfach beschrieben. Von Malmö aus kann man den Zug Richtung Stockholm nehmen. Es empfiehlt sich, hier Halt zu machen und in einem gemütlichen Hotel zu übernachten. Man kann dabei einen Stadtrundgang machen und am näschtsen Tag in den Genuss des berühmten und reichhaltigen schwedischen Frühstücks kommen. Sehr empfehlenswert ist der Besuch auf dem Turm des Statshuset. Von hier aus hat man eine einmalige Aussicht auf Stockholm. Außerdem kann man die Wachablösung am Schloß beobachten und einen Schiffsauslug auf die Halbinsel Djurgarden machen. 

Wer weiter in Richtung Lappland reisen möchte, sollte lieber mit den Nachtzug besteigen, denn die Fahrt in den hohen Norden ist rund1500 km lang. Dabei wird  man erleben, dass die vorbeirauschende Landschaft immer beeindruckender wird. Man kann in Abisko aussteigen, hier übernachten und die Landschaft genießen. Wer möchte, kann sogar entlang der Schlucht des Abiskojakka zum See Torneträsk wandern oder den Berg Njulla besteigen. Der Aufstieg dauert rund 1 Stunde und ist relativ einfach zu bewältigen. 

Am besten fährt man weiter mit dem Zug bis nach Narbig. Dabei hat man eine tolle Aussicht. Hier angekommen sollte man sich norwegisches Geld besorgen die Reise mit dem Bus fortsetzten. Von Trondheim aus fährt man am besten mit dem Zug in Richtung Oslo weiter. Auch hier sollte man einen Stadtrundgang machen. Je nach dem, ob man noch mehr Zeit hat, kann man die Reise fortsetzten oder das Flugzeug besteigen und zurück nach Deutschland fliegen.  

Kein Bargeld mehr am ausländischen Geldautomaten

© André Reichardt - Fotolia.com

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Um Missbrauch zu verhindern, setzen viele deutsche Banken auf EC-Karten mit Chiptechnik. Dass dieses Verfahren unangenehme Konsequenzen für Reisen außerhalb Europas haben kann, ist nur wenigen Bankkunden bewusst.

Denn Bargeld vom Automaten gibt es künftig nur noch in Europa oder der Türkei. Bei Reisen nach US-Amerika etwa wird der Bankautomat keinen einzigen Pfennig oder Penny herausrücken. Dafür sind Karten mit Maestro- oder Cirrus-Zeichen nötig – die neuen Karten der deutschen Banken aber tragen diese Zeichen nicht, sondern das angeblich besonders sichere Logo des V-Pays. Während frühere Karten weltweit von einer Millionen Geldautomaten akzeptiert wurden, sind es nun nur noch 343.000 Automaten.

Bundesweit waren im vergangenen Juli bereits zehn Millionen dieser V-Pay-Karten im Umlauf – Kunden von allen möglichen Kreditinstituten sind also betroffen. Während bei Karten mit dem Maestro- oder Cirrus-Zeichen die Informationen im Magnetstreifen gespeichert werden, sind diese bei V-Pay-Karten in einem Chip untergebracht. So soll das Auslesen oder Kopieren der Kartendaten erschwert werden – Kreditkarten-Fälscher sollen also keine Chance mehr haben. Dafür bestand in der Tat Handlungsbedarf: Denn laut dem deutschen Bundeskriminalamt verdoppelte sich im Jahr 2010 die Schadenshöhe durch solche Kriminalitätsfälle auf 50 Millionen Euro – Tendenz steigend.

Doch nicht nur im Ausland behindern Reisende die besonders sicheren Karten, auch im Innland oder in Europa kann es beim bargeldlosen Bezahlen zu Problemen kommen: Etwa an der Tankstelle, im Hotel oder Restaurant. Verbraucherschützer protestieren zu Recht dagegen, dass sich einerseits nur die Technologie in den Karten verbessert hätte, nicht aber die Automaten angepasst worden wären. Eventuell steht hinter der Umstellung auf V-Pay-Karten auch ein ganz anderes Ziel seitens der Banken: Denn um im Ausland noch wie gewohnt Geld zu erhalten, brauchen Reisende jetzt teure Kreditkarten und zahlen hohe Entgelte.

Die Skireise planen – und zwar richtig!

Wer im Winter gerne Sonnenschein, Bergambiente und sportliche Aktivität kombiniert, für den scheint eine Skireise genau das Richtige zu sein. Denn um dem Alltagsstress zu entfliehen, streben viele Reisende in den Wintermonaten Dezember bis März einen erholsamen Urlaub in den Skiregionen Österreich,Frankreich,Italien oder der Schweiz an.

Um den Winterurlaub so stressfrei wie möglich zu verleben, sollten die rechtzeitig mit der Planung beginnen. Dafür sollten sie sich zuerst für ein passendes Urlaubsziel entscheiden. Dies sollte sich natürlich in einem schneesicheren Gebiet befinden. Die besten Schneeverhältnisse zum Ski-oder Snowboard fahren treten zu Beginn und zu Ende des Winters auf.

Wer bei der Unterkunft sparen möchte, der kann durch die Buchung einer Pension oder einer Ferienwohnung bares Geld sparen im Gegensatz zum Hotel.  Diese Pensionen und Ferienwohnungen liegen meist direkt am Skigebiet und sind preisgünstig und komfortable zugleich. Besonders für Familien eignet sich diese Art der Unterkunft.

Wem diese ganze Planung zu stressig ist, der kann die Skireise natürlich auch pauschal buchen. Entweder übers Reisebüro oder über das Internet. Der Vorteil von Pauschalreisen sind meist die günstigen Konditionen für die Liftkarten und Preisnachlässe bei Skikursen in der Skischule. Gerade für Anfänger und die kleinen Gäste lohnt sich oftmals ein Besuch der Skischule.

Eine Reise nach Dublin

Dublin, Quelle: peppolone/Flickr.com

Dublin, Quelle: peppolone/Flickr.com

Sommerzeit ist Urlaubszeit – da lockt es die meisten hinaus an den Strand und in die Natur.

Doch vielen ist es zu öde, einfach nur faul im Sand zu liegen und sich zu bräunen. Städtereisen sind ein super Tipp für alle, die gern mehr erleben. Da es im Sommer aber oft zu heiß ist, per pedes durch die Gassen und Museen zu wandeln, sollte man so eine Städtereise ruhig im Herbst machen. Da sind zum einen nicht so viele andere Touristen unterwegs, zum anderen ist es klimatisch einfach angenehmer. Doch wohin soll man fahren? Europa hat unzählige interessante Hauptstädte in petto. Rom, Paris, London – das sind die Klassiker. Doch auch anderswo wird einem viel geboten.

Dublin ist die Hauptstadt Irlands und gleichzeitig Sitz der irischen Regierung. Rund eine halbe Million Menschen lebt hier. Bezieht man die Vororte mit ein, so sind es sogar über eine Million. Dublin wird von dem Fluss Liffey in zwei Hälften geteilt: in Nord- und Süddublin.

Die Northside gilt im allgemeinen als der ärmere Stadtteil. Zu besichtigen gibt es hier zum Beispiel due O’Connell Street, eine belebte Einkaufsstraße mit zahlreichen Geschäften und unzähligen gastronomischen Angeboten. Viele architektonische Stile kamen hier zur Anwendung, deshalb ist es für die Augen ein wahrer Schmaus, einmal dort entlang zu bummeln.

Auch die Statuen von berühmten Iren säumen die O’Connell Street.

Seit 2003 befindet sich im Norden der Stadt auch der Dublin Spire. Dieser Obilisk ist auch als Monument of Lights bekannt und strahlt seine Beleuchtung weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Im Süden der Stadt befindet sich das ehemalige Zentrum. Hier ist auch das Dublin Castle beheimatet. Zwei große Kathedralen runden das Bild der Südstadt ab.

Egal, ob Jung oder Alt – Dublin wird jeden begeistern.

Tipps fürs Camping

Camping in freier Natur, Foto: kennethmoyle_flickr

Die Urlaubsfotos von Freunden haben Sie inspiriert und nun möchten Sie bald Ihren ersten Campingurlaub machen? Haben Sie sich schon ausreichend informiert? Sind Sie auf Ihren ersten Camping-Urlaub schon gut vorbereitet? Unternehmen Sie den ersten Ausflug zusammen mit erfahrenen Campern oder doch lieber alleine? Was Sie auf keinen Fall vergessen dürfen: eine Vorbereitung auf den Camping-Ausflug ist unabdingbar! Damit der Camping-Urlaub wirklich gelingt und Spaß macht, müssen einige grundlegende Regeln eingehalten werden. Was Sie alles im Vorfeld wissen müssen? Die wichtigsten Tipps für den perfekten Urlaub haben wir an dieser Stelle für alle angehenden Camper zusammen gefasst:

Der Camping-Platz

Auf einem Camping-Platz werden Sie aufgrund ihres Stellplatzes keine Schwierigkeiten haben. In freier Wildbahn ist das aber anders. Sie müssen wissen, dass wildes Campen in Deutschland verboten ist. Sofern sich keine Anwohner beschweren oder Sie kein fremdes Privateigentum betreten, wird wildes Campen jedoch meist gebilligt. Nichts desto trotz müssen Sie in so einem Fall auf Ihre Sicherheit besonders achten! Auch müssen Sie wissen, welche Regeln beim “wilden” Camping zu beachten sind, wie zum Beispiel, wie sie sich beim Entzünden eines Lagerfeuers verhalten müssen.

Sie möchten außerhalb von Deutschland wild campen? Dann sollten Sie sich im Vorfeld unbedingt über die örtlichen Bestimmungen informieren. Denn: in Europa gibt es keine einheitlichen Regelungen, manche Staaten erlauben das wilde Camping, andere wiederum nicht.

Das Wetter

Das Wetter ist sicherlich ein weiterer wichtiger Punkt. Zelten bei Regen macht keinen Spaß, insbesondere dann, wenn man nicht gut vorbereitet ist. Informieren Sie sich also von vornherein über das Wetter. Denn: wenn Sie schon mal in freier Wildbahn unterwegs sind, wird es schwieriger. Erfahrene Outdoorer wissen meistens auf welche Anzeichen sie achten müssen. Aber auch unerfahrene Camper können sich informieren und das kommende Wetter ungefähr abschätzen.

Was tun im Ernstfall?

Wissen Sie schon, was in einem Ernstfall beim Camping wichtig ist? Gerade wenn Sie weiter abseits campieren, dürfen Sie sich nicht nur auf das eigene Handy und dessen Empfang verlassen. Sie müssen immer ein Erste-Hilfe-Set dabei haben. Und natürlich müssen Sie wissen, was in ein Erste-Hilfe Set gehört!

Ein Urlaub in Tunesien

Tunesische Wüste, Quelle: Joe A Kovacs_flickr

Die Sommerurlaub steht vor der Tür und es ist absolut kein Sommerwetter hier in Deutschland in Sicht. Daher lohnt es sich immer, noch nach Lastminute Angeboten zu suchen. Ein mögliches Reisziel wäre hier Tunesien.

Tunesien ist ein Land, welches in einen unglaublich abwechslungsreichen Urlaub bieten kann. Entweder sie relaxen am Strand, schauen eine der vielen Sehenswürdigkeiten an oder machen einen Ausflug in die Wüste.

Besonders zu empfehlen für einen Badeurlaub  ist die Region Mahdia, denn hier ist das Wasser im Meer türkisblau und ein weißer, langer Sandstrand lädt zum Entspannen ein.

Wem es im Urlaub eher um die Kultur geht, der kann z.B. die historische Römerstadt Dougga im Norden Tunesiens besuchen. Sie ist heutzutage eine der berühmtesten Ausgrabungsstätten der Welt und wurde schon im 4. Jahrhundert vor Christus gegründet. Eine vielleicht noch bekanntere Stadt mit vielen Ausgrabungsstätten ist Karthago. Dort sind die Besichtigungen der Überreste alter römischer Villen und des archäologischen Parks zu empfehlen.

Wer Kunst interessiert ist, der sollte unbedingt das kleine Dorf Sidi Bou Said besichtigen. Hoch in den Bergen liegt dieses Künstlerdorf mit seinen charakteristischen weißblauen Häusern,prächtigen Bögen und einigen Kunstgalerien.

Was unbedingt nicht im Urlaubsplan fehlen darf, ist der Besuch der Hauptstadt Tunis. In der 1,4 Millionen großen Stadt kann man allerhand sehen. Sehr interessant ist z.B. ein Gang durch die Medina, den islamischen Kern der Stadt, wo viele Händler ihre Waren anbieten. Von Gewürzen, über Taschen zu Kleidung und Souvenirs – hier findet jeder ein schönes Andenken an die Reise in ein sehr facettenreiches Land.