Das Ferienhausmagazin – Und es wird ihr Urlaub


Spreewelten – Schwimmen mit den Pinguinen

Gemeinsam mit Pinuinen schwimmen

Gemeinsam mit Pinuinen schwimmen

Mit Pinguinen zu schwimmen, stellt sich eigentlich niemand besonders angenehm vor. Das liegt aber weniger an den possierlichen Tierchen sondern eher an den Wassertemperaturen, die man gewöhnlich mit den Laufvögeln in Verbindung bringt. Doch der Schein trügt, auch in wärmeren Temperaturen fühlt sich der Pinguin wohl und daher ist es möglich, dass er die neue Attraktion im Erlebnisbad „Spreewelten“ in Bad Lübbenau sein kann. 

Pinguine im Spreewald 

Bad Lübbenau wird oft als das Tor zum Spreewald bezeichnet und liegt südöstlich von Berlin. Die Spreewelten sind eine der Hauptattraktionen in der idyllischen Landschaft. Im Erlebnisbad ist auch neben den Pinguinen allerlei geboten: Ein einmaliges Bade- und Saunaparadies erwartet den Besucher. Die Saunawelt umfasst ganze 4000 Quadratmeter Wohlfühl-Oase. Vierzehn verschiedene Themensaunen verteilen sich über die schön gestalteten Innen- und Außenbereiche. Es gibt urige Holzhäuschen, eine Liegewiese und auch ein Solewasser-Aussenbecken. Und hier kann man den Pinguinen ganz nahe sein. Nur durch eine Glasscheibe ist deren Schwimmbereich vom Becken abgetrennt. Stundenlang lassen sich die Tiere bei ihrem lustigen Treiben beobachten, während man selbst entspannt im warmen Solewasser schwebt. 

Rutschen und Strömungskanal

Aber nicht nur die Pinguine machen Action, es stehen auch zwei Riesenrutschen zur Verfügung. Ein Wellenbecken erinnert an die schönen Tage am Meer und der Strömungskanal ist eine Herausforderung für sich, von der man sich am besten in der römischen Therme erholt. Für die kleinen Gäste werden Schwimmkurse angeboten und auch Babyschwimmen und Aquajogging ist möglich. 

4000 qm Saunawelt

Nach dem Schwimmen und Saunieren stärkt man sich am besten im Pinguin-Erlebnisrestaurant Baldura. Hier kommt man den Gästen aus Feuerland wieder so richtig Nahe. Die Getränke bestellt man, indem man die Bestellung in ein Pinguin-Ei steckt und dieses im Canyon-River zum Tresen schwimmen lässt. Die Spreewelten haben täglich geöffnet. 

Bilderrechte: © panthermedia.net/ Rita Melville

Lava Dome – Geschichte hautnah erleben

Nahaufnahme der Lavaaustritstelle am Vulkan Ätna (Sizilien). Davon ist im Vulkanmuseum natürlich nichts zu sehen. Dafür aber beeindruckende Lavakeller

Nahaufnahme der Lavaaustritstelle am Vulkan Ätna (Sizilien). Davon ist im Vulkanmuseum natürlich nichts zu sehen. Dafür aber beeindruckende Lavakeller

Mendig ist mit seinen weniger als 10 000 Einwohnern und seiner Lage in der Nähe von Koblenz nicht unbedingt ein Ort, den man sofort auf dem Schirm hat, wenn es um die Planung eines Ausflugs geht. Die kleine Stadt in der Osteifel verfügt aber über einen nicht unwichtigen Schatz: Lavakeller, entstanden bei einem Vulkanausbruch vor über 200 000 Jahren, sind heute eine kleine Attraktion und sicherlich einen Besuch wert.

Vulkanmuseum

„Lava-Dome“ heißt das Vulkanmuseum Mendig und es bietet natürlich mehr, als nur ein paar alte Felsbrocken. Auf 700 Quadratmetern können die Besucher alles rund ums Thema Vulkanismus erfahren und bekommen neben historischen Fakten auch visuell einiges geboten. Zehn verschiedene Stationen gibt es, die in einer interaktiven Mischung aus wissenschaftlichem Experiment und Spiel alles erfahren, was wissenswert ist. Eine Station gerät sogar selbst ordentlich ins Wanken und zeigt, dass die Erde weniger fest ist, als man normalerweise annimmt. Die „Sprechenden Steine“ sind ein weiteres Highlight und erzählen viele große und kleine Geschichten über vergangene Vulkanausbrüche. Im Rundkino kann man sich durch weitere spannende Welten treiben lassen: Vergangenheits- und Zukunftsszenarien wechseln sich hier ab und sorgen dafür, dass man es ordentlich mit der Angst zu tun bekommt.

Lavakeller für 28 Euro

Was wirklich einzigartig und unbedingt sehenswert ist, sind die historischen Lavakeller selbst. Mit ihren drei Quadratmetern Fläche in 32 Metern Tiefe offenbaren sie eine eigene eindrucksvolle Landschaft, die man unbedingt gesehen haben muss. Aber aufgepasst: Nur mit einem fachkundigen Führer darf man die Keller betreten!

Egal, ob jung oder alt – das „Land der Vulkane“ bietet für alle Altersklassen die perfekte Mischung aus Theorie und spielerischem Erleben! Zum Abschluss noch gut zu wissen: Mit 28 Euro für alle Erwachsenen und 17 Euro für Kinder ist der Eintritt äußerst günstig und macht den Lava-Dome zu einer noch attraktiveren Angelegenheit.

Bilderrechte: © Vulkanisator – Fotolia.com

Die Welt kopfüber – Ferienspaß für die ganze Familie

Ein Riesenspaß für Kinder: das Haus "Kopfüber" auf Rügen - Foto von: © albert schleich - Fotolia.com

Ein Riesenspaß für Kinder: das Haus "Kopfüber" auf Rügen - Foto von: © albert schleich - Fotolia.com

Eine neue Attraktion lockt seit Juli zahlreiche Familien auf die Insel Rügen. Dort wurde das verrückte Haus, das auf dem Kopf steht, eröffnet. Zu finden ist es in Putbus direkt neben dem Abenteuerspielplatz “Pirateninsel”, der bereits viele Familien seit einigen Jahren anlockt. Thomas Popilko und Marco Griesinger, die Chefs der Pirateninsel, haben mit diesem neuen Projekt nun die Welt ein wenig auf den Kopf gestellt.

Alles anders herum

Über 300.000 Euro kostete der Bau des Gebäudes, das zwar nicht wirklich bewohnt werden kann, da es auf dem Schornstein und dem Dachfirst steht, allerdings eine begehbare Attraktion darstellt. Um so weiter die Gäste die Treppe hinaufsteigen, desto näher gelangen sie in Richtung Fundament. “Oben” angelangt findet sich sogar eine Panoramaterrasse. Alles ist hier um 180 Grad gedreht, sogar das Inventar. So hängen die Bilder an den Wänden kopfüber, der Fußboden ist die Zimmerdecke und das Steak würde aus der Pfanne fallen, versuchte man es in dieser Küche zu braten. “35 Tonnen Stahl mussten verbaut werden, damit die Statik nicht einstürzt” sagt Marco Griesinger und dankt der Firma Hermann Loers, für die es wahrscheinlich auch das ungewöhnlichste Projekt in der 100-jährigen Firmengeschichte war.

Das größte “Kopfüber”-Haus

Deutschlandweit gibt es zwar bereits drei auf dem Kopf stehende Häuser, allerdings ist das Haus “Kopfüber” das größte. Das Einzige was hier noch fehlt ist Pippi Langstrumpf die mit ihrem Pferd “kleiner Onkel”, versucht kopfüber durch das Haus zu reiten. Sollten sie im Urlaub auf Rügen sein oder in der Umgebung wohnen lohnt sich ein Besuch alle mal. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 5,90€ und für Kinder 2,90€.

Kletterparks – Abenteuer mit Sicherung

© Horst Schmidt - Fotolia.com

© Horst Schmidt - Fotolia.com

Dem langweiligen Alltag kann man manchmal nur für ein paar Stunden entfliehen. Wer sich etwas körperlich betätigen möchte und noch dazu Abenteuer erleben und Adrenalin produzieren will, für den eignet sich ein Ausflug in einen Kletterpark. Diese gibt es in Deutschland zum Beispiel in Norderney, Bad Oeynhausen, im Osnabrücker Land und auch in allen anderen Bundesländern. Ein Ausflug in den Kletterpark kann man zum Beispiel mit der Familie oder einer Gruppe von Freunden machen. Aber auch als Betriebsausflug eignet sich das kleine Abenteuer. Kletterparks liegen meist im Wald, da die Gerüste, Seile und Netze hier zwischen den Bäumen gespannt werden können. Manchmal werden aber auch zusätzlich künstliche Pfosten aufgestellt, je nach Beschaffenheit des Geländes. Manche Parks haben auch Campingplätze oder andere Freizeitangebote integriert. So kann ein eintägiger Ausflug auch noch ausgedehnt werden.

Bevor man auf einem Hochseil in luftigen Höhen balanciert, in einem Spinnennetz kraxelt oder wie Tarzan von Baum zu Baum schwingt, sollte man einige Punkte beachten. Generell muss man keine Sportskanone sein, um einen Parcours in einem Kletterpark zu überstehen. Allerdings ist eine durchschnittliche körperliche Fitness erwünscht. Bevor es losgeht, kann man auch etwas Gymnastik machen, da vor allem die Arme und Schultern relativ stark belastet werden. Damit kann ein starker Muskelkater etwas gemildert werden. Bevor man in ein Sicherheitsgeschirr schlüpft und einen Hartschalenhelm bekommt, muss man Schmuck und harte Gegenstände ablegen. Damit soll das Risiko, sich selbst oder andere zu verletzen, verringert werden. Teilnehmer sollten nicht jünger als acht Jahre alt sein, außerdem dürfen sie maximal 120 Kilogramm wiegen. Sonst kann das Sicherheitsseil das Gewicht nicht mehr tragen. Angemessene Kleidung, im besten Fall lange Jeans, T-Shirt und Turnschuhe, ist zu empfehlen. Dann steht dem Kletterspaß nichts mehr im Wege.      

Trendige Freizeitbekleidung von Carhartt und Adam Kimmel

© T.S-Fotodesign - Fotolia.com

© T.S-Fotodesign - Fotolia.com

Schon im Januar haben die Labels Carhartt und Adam Kimmel ihre Zusammenarbeit angekündigt. Dabei steht Carhartt für klassische, praktische und trendige Workwear; Adam Kimmel entwirft moderne, schlanke Männerkollektionen. In der Kollaboration im Frühling/Sommer 2012 gestaltet Adam Kimmel die klassischen Carhartt-Entwürfe und macht sie in bekannter Manier schlanker und schicker. Dabei entsteht eine Linie, die praktisch und zeitlos ist, gleichzeitig ästhetisch und raffiniert. Das ist die erste Kollaboration dieser Art zwischen den beiden Labels.

Präsentiert wird die Kollektion von Paintallica, einem Zusammenschluss aus Künstlern. Ihre Werke beschreiben sie als “Relikte der Arbeiterklasse”; die meisten Mitglieder haben überdies rural-amerikanische Wurzeln: Dan Attoe, Jamie Boling und Jesse Albrecht. Die Kollektion besteht aus Outerwear, Button-Ups, Flannelhemden, Cashmere Beanies und Blazern. Kimmel hat dafür einige Schnitte, Materialien und Faben der hauseigenen Kollektion auf die Teile von Carhartt übertragen und damit eine ganz neue Ästhetik geschaffen, die zwischen Arbeiterschick und Upper Class oszilliert. Neben den üblichen, grundlegenden Stücken gibt es in der Linie auch ausgefallenere und gewagte Teile, zum Beispiel Hoodies mit abnehmbaren Ärmeln oder Shirts, die man nach innen und aussen gewendet tragen kann. Dabei sind die Materialien leicht und fühlen sich gut an, die Farben sind gedeckt und zeitlos: khaki, olive, beige, marineblau und schwarz. Highlight der Kollektion ist unter anderem auch ein gesteppter Blazer aus Moleskine-Baumwolle. Ausserdem ein Jeanshemd, das mit gebürsteter Baumwolle gefüttert ist. Das Carhartt-Logo erscheint nun (statt wie üblich in golden und purpur) in Marineblau und Rot.

Kaufen kann man die einzigartigen Teile bei Barneys in New York und internationalen, ausgewählten Fachhändlern in Zürich, München, Paris, London, Kopenhagen, Tokyo und natürlich Berlin. 

Urlaub vs. Ferienhaus

Traumurlaub, Foto von Meindert Arnold Jacob/flickr.com

Traumurlaub, Foto von Meindert Arnold Jacob/flickr.com

Ein Ferienhaus an einem anderen Ort. Viele träumen davon, andere fragen sich, ob diese Investition überhaupt lohnenswert ist. Auf der einen Seite ist man dadurch an den Ort gebunden, in dem die Immobilie steht, andererseits hat man ein schönes Domizil, an dem man sich entspannen und jederzeit zurückkehren kann. Die Meinung darüber ist geteilt. Letztlich geht es doch darum herauszufinden: Ist es die Suche nach einem Zufluchtsort oder nach einer Investition für das Alter? Vielleicht sind beide Aspekte nicht so ganz abwegig.

Wer eine reine Investition sucht, sollte jegliche Emotionen außen vor lassen. Die Bewertung der Immobilie sollte lediglich aus Basis der Wirtschaftlichkeit erfolgen und danach ausgewählt werden. Wer allerdings einen Rückzugsort sucht, indem er sich wohl fühlen kann, sollte den emotionalen Faktor an oberste Stelle setzen und dann erst die Wirtschaftlichkeit, wenn überhaupt, in Betracht ziehen. Für die meisten Investoren gilt jedoch eine Mischung aus den eben genannten Faktoren. Gesucht wird ein Haus, in dem man sich wohl fühlt, aber auch gleichzeitig eine Investition, die sich lohnt. Leider führt das allzu häufig zu ungewünschten Kompromissen. Deshalb sollten eindeutige Prioritäten festgelegt werden, bevor die Immobilie gekauft wird. Erfahrungen haben aber gezeigt, dass Immobilien, die eher emotionalen Ansprüchen entsprechen und gut vermarktet werden, insgesamt eine lohnenswerte Investition abgeben.