
Bauernhof © Andreas P - Fotolia.com
Ferien auf dem Bauernhof sind beliebt bei Familien mit Kindern. Dabei kann man nämlich nicht nur in der Natur entspannen, sondern auch noch ursprünglich leben und lernen, wie das Zusammenleben mit Tieren funktioniert und die Arbeit auf dem Bauernhof so abläuft.
In der beliebten Ferienregion Nürnberg zum Beispiel gibt es viele Möglichkeiten für eine derartige Urlaubsgestaltung. Und wer schon mal in der Nähe ist, sollte auch der Stadt einen Besuch abstatten. Wenigstens einmal in Nürnberg übernachten ist angesichts der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt geradezu ein Muss.
Wer Urlaub auf dem Bauernhof macht, kann bei den Bauern mithelfen, spielen, genießen oder einfach entspannen. Für die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt, viele Bauern haben mittlerweile schon eine pädagogische Zusatzausbildung gemacht. Aber in der Region um Nürnberg gibt es auch zahlreiche ähnliche Angebote:
Als naturnahes Urlaubsziel ist der Naturpark Steigerwald optimal: Hier kann man auf dem Kunst- und Naturerlebnispfad ein kleines Abenteuer erleben, sich auf der Sommerrodelbahn vergnügen, die zahlreichen Museen und natürlich Erlebnisbauernhöfe besuchen oder im Hochseilgarten klettern. Aber auch das Fränkische Seenland ist einen Besuch wert. Hier führen herrliche Sandstrände flach ins Wasser und bieten vor allem für Familien mit kleinen Kindern idealen Badespaß. Wer lieber Fahrrad fährt kann die Wege entlang der Seen nutzen. Und wer es ganz ausgefallen mag, kann sich auf der Halbinsel Absberg im Bogenschießen üben. Auch im Fränkischen Seenland gibt es Bauernhöfe, die Programme für Eltern und Kinder anbieten.

Ferienhaus, Quelle: Marc Tollas / pixelio.de
Der Erwerb eines eigenen Feriendomizils erfüllt den Besitzer mit Stolz. Nachdem die erste Euphorie etwas abgeflacht ist, wird dann aber schnell das eigentliche Ziel fokussiert: die Ferienwohnung zu vermieten. Es bietet sich an, die ersten zwei Wochen selbst in das Ferienhaus zu ziehen. So lernen Sie die Umgebung besser kennen und können den Urlaubern später gute Empfehlungen geben. Was dabei aber fast noch wichtiger ist, dass Sie Ihre Wohnung “erkunden”. Dabei entwickeln Sie ein Gefühl dafür, welche Feinarbeiten noch erledigt oder ob kleinere Schäden behoben werden müssen. Nutzen Sie die Gelegenheit des Aufenthaltes in Ihrer eigenen Ferienwohnung und lernen Sie die Nachbarn näher kennen. Sie haben meist gute Tipps, was Sie auf keinen Fall in der Umgebung verpassen dürfen und verfügen über die nötige Ortskenntnis. Außerdem können Nachbarn auch mal einen Blick auf Ihr Haus werfen, wenn Sie längere Zeit nicht hinfahren können. Deshalb lohnt sich die Bekanntschaft in doppelter Hinsicht.
Weitere Dinge, die erledigt werden sollten, sind ein Besuch bei der Gemeindeverwaltung. Dort erfahren Sie wie und wann der Müll entsorgt wird, Notfallnummern des Ortes, Feiertage und wichtige Informationen über Geschäfte und den Tourismus. Bei dem Aufenthalt in Ihrem Haus sollten Sie sich in die Lage eines Urlaubers versetzen, um ihm später ein entsprechendes Ferienhaus zu vermieten. Haben Sie alle wichtigen Informationen gesammelt, empfiehlt es sich, ein Inserat in ein Online-Portal zu setzen. Außerdem können Sie sich über Internet-Foren mit anderen Vermietern austauschen. Erfahrene Vermieter haben vielleicht den ein oder anderen Tipp für Sie. Zum Schluss lässt sich das Feriendomizil mit kleinen Beiträgen verzieren, vielleicht eine Muschel vom Strand oder ein Accessoire aus dem Ort. Nutzen Sie diese Gelegenheit doch gleich, um in Ihrem Ferienhaus wirklich ein bisschen Urlaub zu machen – so wie später Ihre Gäste.

Traumurlaub, Foto von Meindert Arnold Jacob/flickr.com
Ein Ferienhaus an einem anderen Ort. Viele träumen davon, andere fragen sich, ob diese Investition überhaupt lohnenswert ist. Auf der einen Seite ist man dadurch an den Ort gebunden, in dem die Immobilie steht, andererseits hat man ein schönes Domizil, an dem man sich entspannen und jederzeit zurückkehren kann. Die Meinung darüber ist geteilt. Letztlich geht es doch darum herauszufinden: Ist es die Suche nach einem Zufluchtsort oder nach einer Investition für das Alter? Vielleicht sind beide Aspekte nicht so ganz abwegig.
Wer eine reine Investition sucht, sollte jegliche Emotionen außen vor lassen. Die Bewertung der Immobilie sollte lediglich aus Basis der Wirtschaftlichkeit erfolgen und danach ausgewählt werden. Wer allerdings einen Rückzugsort sucht, indem er sich wohl fühlen kann, sollte den emotionalen Faktor an oberste Stelle setzen und dann erst die Wirtschaftlichkeit, wenn überhaupt, in Betracht ziehen. Für die meisten Investoren gilt jedoch eine Mischung aus den eben genannten Faktoren. Gesucht wird ein Haus, in dem man sich wohl fühlt, aber auch gleichzeitig eine Investition, die sich lohnt. Leider führt das allzu häufig zu ungewünschten Kompromissen. Deshalb sollten eindeutige Prioritäten festgelegt werden, bevor die Immobilie gekauft wird. Erfahrungen haben aber gezeigt, dass Immobilien, die eher emotionalen Ansprüchen entsprechen und gut vermarktet werden, insgesamt eine lohnenswerte Investition abgeben.