
Ferienhaus, Quelle: Marc Tollas / pixelio.de
Der Erwerb eines eigenen Feriendomizils erfüllt den Besitzer mit Stolz. Nachdem die erste Euphorie etwas abgeflacht ist, wird dann aber schnell das eigentliche Ziel fokussiert: die Ferienwohnung zu vermieten. Es bietet sich an, die ersten zwei Wochen selbst in das Ferienhaus zu ziehen. So lernen Sie die Umgebung besser kennen und können den Urlaubern später gute Empfehlungen geben. Was dabei aber fast noch wichtiger ist, dass Sie Ihre Wohnung “erkunden”. Dabei entwickeln Sie ein Gefühl dafür, welche Feinarbeiten noch erledigt oder ob kleinere Schäden behoben werden müssen. Nutzen Sie die Gelegenheit des Aufenthaltes in Ihrer eigenen Ferienwohnung und lernen Sie die Nachbarn näher kennen. Sie haben meist gute Tipps, was Sie auf keinen Fall in der Umgebung verpassen dürfen und verfügen über die nötige Ortskenntnis. Außerdem können Nachbarn auch mal einen Blick auf Ihr Haus werfen, wenn Sie längere Zeit nicht hinfahren können. Deshalb lohnt sich die Bekanntschaft in doppelter Hinsicht.
Weitere Dinge, die erledigt werden sollten, sind ein Besuch bei der Gemeindeverwaltung. Dort erfahren Sie wie und wann der Müll entsorgt wird, Notfallnummern des Ortes, Feiertage und wichtige Informationen über Geschäfte und den Tourismus. Bei dem Aufenthalt in Ihrem Haus sollten Sie sich in die Lage eines Urlaubers versetzen, um ihm später ein entsprechendes Ferienhaus zu vermieten. Haben Sie alle wichtigen Informationen gesammelt, empfiehlt es sich, ein Inserat in ein Online-Portal zu setzen. Außerdem können Sie sich über Internet-Foren mit anderen Vermietern austauschen. Erfahrene Vermieter haben vielleicht den ein oder anderen Tipp für Sie. Zum Schluss lässt sich das Feriendomizil mit kleinen Beiträgen verzieren, vielleicht eine Muschel vom Strand oder ein Accessoire aus dem Ort. Nutzen Sie diese Gelegenheit doch gleich, um in Ihrem Ferienhaus wirklich ein bisschen Urlaub zu machen – so wie später Ihre Gäste.