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Paris bietet mehr als Eiffelturm und Louvre

panthermedia.net Toni Anett Kuchinke

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Paris- oftmals verschrien als Stadt der Liebe und mit scheinbar nur einer großen Sehenswürdigkeit, die man den Eiffelturm nennt. Diese Stadt hat aber weit mehr zu bieten, als die altbekannten und abgetretenen Touristenpfade. Vor allem, wenn man jene fragt, die in Paris ihren Alltag verbringen, hört man von ganz anderen Pfaden, die es zu betreten gilt, um die Stadt von ihrer schönsten und interessantesten Seite zu sehen.

Warum man die Stadt hier so für seine Atmosphäre liebt, zeigt sich vor allem in den Kontrasten zwischen den verschiedenen Sichtachsen. So heben sich hier voneinander ab, beleuchten und ziehen sich zurück, ergänzen und überbieten sich, die Prunkboulevards mit den Gässchen voller Boutiquen, Kneipen, Antiquitätenläden und Galerien. Auf der einen Seite zeigen sich die einheitlichen Innenstadtviertel mit den Haussmann-Häusern und an anderer Stelle die Seine als Teil der Stadtlandschaft, die sich als Spiegel im Wasser gleich von doppelte Seite zeigt. Prunkvolle Architektur findet sich mit der Garnier Oper, dem Grand und Petit Palais und dem Pont Alexandre III. Die unzähligen Terrassen der Brasserien laden selbst in tiefsten Winternächten ein, und genau darin spiegelt sich das Bild von Paris.

Neben den vielen bekannten Sehenswürdigkeiten, gibt es auch viele sehenswerte Stationen, von denen bisher nur wenige Urlauber wissen. So zum Beispiel die blühenden Gärten des Bois de Vincennes, wenn der Paris-Ausflug auf das Frühjahr verlegt wird. Die Kathedrale Saint Denis mit ihren Königsgräbern und der afrikanische Markt vor den Portalen, aber auch das Völkerkundemuseum Musée de Quai Branly, sind einen Besuch wert. Ein wenig gruseln darf man sich in der Pariser Unterwelt des Musée des Égouts oder in der Trabantenstadt Noisy-le-Grand mit ihren Architekturträumen- und Alpträumen.

Die beste Aussicht hat man übrigens nicht etwa auf dem Eiffelturm, sondern vom Arc de Triomphe, von wo sich die großen Boulevards sternförmig ausbreiten.