
Picadilly Circus, Quelle: eklipse09_flickr
London, die Metropole an der Themse, die Großstadt in England. Ich wollte schon seit Jahren einmal dorthin, jetzt hat es endlich geklappt. Leider war es nur für ein Wochenende, aber um einen kurzen Einblick in diese Stadt zu bekommen hat es gereicht.
Freitag mittag haben wir uns auf den Weg gemacht, und weil wir nur Handgepäck hatten standen wir gefühlt nur Momente später vor dem Flughafen Heathrow. Und, wer hätte es anders gedacht, im leichten Nieselregen, Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, dafür hatten wir uns schon zu lange auf London gefreut, und, wie der Engländer sagt, es gibt ja auch kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Wir sind dann unverzagt in die Underground Linie Piccadilly Line gestiegen in Richtung Zentrum. Unser Hotel, eine kleine nette Bed & Breakfast Pension, lag in Fulham ein kleines Stück außerhalb. Das war aber nicht schlimm, im Gegenteil. So konnten wir auch einmal die typisch englische Stadtplanung anschauen, ein Reihenhaus hinter dem anderen. Die Engländer bauen nicht in die Höhe, sie bauen in die breite. Deshalb ist der Wohnraum auch so knapp, und deshalb kann man sich als Normalsterblicher nicht leisten im Zentrum zu wohnen.Wie finde ich eine Wohnung? Ich höre förmlich die Schrei von verzweifelten Engländern, die aus Liverpool und Co. unbedingt hier her ziehen wollen.
Soviel zu unserem neuen Wissen. Erfolgreich das Gepäck abgeladen haben wir uns noch einmal auf den Weg gemacht. Wir sind zum Piccadilly Circus gefahren, wo tatsächlich das Leben tobt. Überall Menschen, überall Lichter, aus jedem Pub schallt eine andere Musik. Vielleicht hat es daran gelegen, dass es auf den Freitag abend zuging, aber die Strassen waren voller Menschen, die sich miteinander unterhalten haben. Wir haben uns trotz unsres eingerosteten Schulenglisch auch ganz gut verständigen können, und mit jedem Pint wurde die Konversation ein bisschen flüssiger.
Wir sind aber trotzdem bald nach Hause gefahren, es war ein langer Tag und schließlich hatten wir uns für den nächsten Tag noch viel vorgenommen. Wir sind deshalb auch zeitig aufgestanden und haben uns auf den Weg gemacht, die berühmte Tower Bridge zu besichtigen. Auch die St. Pauls Cathedral konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, und anschliessend, um das Touristenprogramm abzurunden, waren wir nach bei Madame Tussauds. Das war ein ganz wunderbarer Tag, und London ist eine Stadt, in die ich jederzeit noch einmal zurückkehren würde.