Das Ferienhausmagazin – Und es wird ihr Urlaub


Was erleben in …: Berlin

Berlin - Deutschlands einzige Metropole

Berlin - Deutschlands einzige Metropole

Etwas Besonderes in Berlin zu erleben, ist wirklich nicht schwer. Nicht umsonst genießt die deutsche Hauptstadt einen ganz besonderen Ruf. In Berlin-Mitte dürften sich vor allem Modefreunde in einer der edlen Boutiquen wohlfühlen, während sich Studenten und hippe Teenager vor allem im multikulturellen Kreuzberg und geschichtsträchtigem Friedrichshain umschauen sollten. Der kinderfreundliche Prenzlauer Berg ist vor allem etwas für junge Familien. Aber auch der ehemalige Problembezirk Neukölln hat sich zum charmanten Künstlerviertel gemausert. So hat jeder der zwölf Berliner Bezirke seinen ganz eigenen Charme und seine Vorzüge.

Toleranz und Vielseitigkeit begeistern

Bei der ersten Berlinreise landet man doch meist bei den Hauptattraktionen der Stadt wie dem Brandenburger Tor oder der ehemaligen Mauer. Doch Berlin bietet viel mehr als touristische Sehenswürdigkeiten: Ob man Kulturliebhaber ist, Disco-Gänger oder Querdenker, in Berlin kommen alle auf ihre Kosten. Die Nächte in Berlin sind bekanntlich lang und die Stadt besonders tolerant. Kauzige Jazz-Kneipen gibt es genauso wie Nacktpartys für Aussteiger oder loungige Clubs am Puls der Zeit.

Wichtigste Infos über App oder Zeitungen

Das vielfältige Kulturangebot Berlins kann einen als Besucher leicht erschlagen. Gerade fand etwa das Festival der Lichter, das Musikfestival „Berlin unplugged“ und eine große Ausstellung über die Mauer statt. Ganz zu schweigen von den vielen weiteren Museen und Ausstellungen, Theatern und Varietés, Partys und Konzerten. Da noch den Überblick zu behalten, ist gar nicht so leicht. Besucher mit Smartphone und dementsprechenden Vertrag (hier mehr dazu) können sich auch unterwegs über kulturelle Highlights informieren. Mit der Berlin Kultur-App sind sie immer auf dem neusten Stand. Sie informiert über Kinoprogramme, Museumsöffnungszeiten, Konzertpreise und vieles mehr. Ansonsten tut es auch eine Tageszeitung oder eine Recherche im Vorfeld der Reise. Nicht zuletzt sollte man sich bei einem Berlin-Besuch eh auf manch Überraschung einstellen: Am besten genießt man diese Stadt nämlich ganz entspannt und bleibt flexibel.

Bilderrechte: © claudecastor86 – Fotolia.com

Im Schatten des Pont du Gard – Urlaub in der Camargue

Pont du Gard

Pont du Gard

Wer in diesem Jahr während seines Urlaubs etwas neues kennenlernen möchte, kann zum Beispiel der Camargue einen Besuch abstatten. Dieses Gebiet liegt zwischen den Mündungsarmen der Rhône, die sich nördlich von der Stadt Arles teilt. Das Gebiet der Camargue ist knapp 930 km² groß und wird in weiten Flächen zum Anbau von Gemüse, Obst und Reis und zur Viehzucht genutzt. Ein großer Teil der Camargue wurde zur Rhône hin eingedeicht, um Überschwemmungen zu vermeiden. Jedoch gibt es nun zunehmend Probleme mit Versalzungen.

Bekannt ist die Camargue vor allem als Naturschutzgebiet, dass zum Beispiel knapp 400 Arten verschiedener Wasservögel Zuflucht bietet. Unter Touristen bekannt und beliebt sind auch die weißen Camargue-Pferde, die nur hier leben. Das Weideland teilen sie sich mit Camargue-Stieren, die für Stierkämpfe eingesetzt werden, die allerdings meist unblutig ausgehen. Das Fleisch der Stiere ist eine regionale Delikatesse.

Eine berühmte Sehenswürdigkeit der Camargue ist die Pont du Gard, die wohl bekannteste Brücke der Antike. Die Brücke entstand, als Kaiser Augustus seinen Feldherren Agrippa dazu aufforderte eine Wasserleitung von einer Quelle bis zum Nîmes in Südfrankreich zu bauen. Ein großes Problem war jedoch, dass der Höhenunterschied auf der gesamten Strecke nur 17 Meter betrug. So musste eine Leitung gebaut werden, in der das Wasser die gesamte Strecke über konstant fließen konnte. Ein weiteres Problem war, dass der Fluss Gardon durch den Verlauf des Aquädukts kreuzte. Deshalb entschloss sich Agrippa dazu eine Brücke zu bauen, die Pont du Gard. Vor allem die Konstruktion des Halbbogens half ihm bei seinem Vorhaben. Denn die Pont du Gard besteht aus insgesamt 52 Halbbögen. Denn erst durch die Konstruktion von Gewölben konnte man es schaffen Täler und Flussläufe zu überbrücken. Die Pont du Gard gilt deshalb als eines der Highlights eines Aufenthalts in der Camargue. Seit 1985 gehört die Brücke außerdem zum Welterbe.         

Bilderrechte: © panthermedia.net/Filip Fuxa

Radtour durch Polen

panthermedia.net/Jan Lassen

panthermedia.net/Jan Lassen

Wer dieses Jahr ganz sportlich in den Urlaub starten und dabei weder Natur, noch Kultur missen will, findet im Nachbarland Polen ein traumhaftes Ziel fürs Radwandern. Hier gibt es noch weite, unberührte Landschaften, beeindruckende Gebirge und urige Bergdörfer. Auch Großstädte am Puls der Zeit finden sich in Polen, genau wie historische Highlights. Etwa die Hafenstadt Danzig, die berühmte Altstadt von Warschau oder die Ritterburg von Marienburg, die zum UNECO Weltkulturerbe gehört.
Doch zurück auf das Zweirad und in die unberührte Natur Polens: Denn zahlreiche unterschiedliche Routen stehen Besuchern zur Wahl. Daher lohnt es sich, sich vor der Reise umfassend zu informieren. Der Dunajec-Radweg ist auf jeden Fall die berühmteste Radwander-Tour Polens. Sie führt im Süden des Landes entlang des Gebirgsmassivs der Hohen Tatra. Steile Felswände, karge Landschaften und verschlafende Dörfer erwarten Besucher. Bei den Zwischenstopps und Übernachtungen wird man so auch die Volkskultur der Tatrabewohner hautnah kennenlernen. Wer lieber etwas urbaner unterwegs ist, sollte sich eine Route durch Kleinpolen suchen und dabei einen langen Stopp im historischen Krakau, dem Rom von Polen, einplanen.
Zahlreiche Reisegruppen und geführte Reisen werden natürlich ebenfalls angeboten. Meist wird man dabei in Mittelklassehotels oder einfachen Pensionen mit Halbpension untergebracht. Der Gepäcktransport ist oft ebenfalls organisiert. Pro Tag stehen zwischen 25 und 70 Kilometer auf dem Programm, je nachdem, wie hart die jeweilige Route ist. Bei besonders ausgefallenen Angeboten wird zwischendurch auch aufs Kanu, Boot oder den Reisebus umgesattelt. Radwanderern sollte aber klar sein, dass viele Radwege in Polen wenig befahren sind und es auch jenseits von großen Gebirgen immer wieder Steigungen und hügelige Landschaften gibt.
Der große Vorteil der geführten Reisen ist, sich selbst nicht so viele Gedanken machen zu müssen. Etwa auch um den Transport des eigenen Fahrrads, denn meist gibt es dann ein Trekking-Rad vor Ort. Die Einreise nach Polen mit dem eigenen Zweirad ist aber eigentlich unproblematisch und natürlich können auch Alleinreisende vor Ort ein Fahrrad ausleihen.

Urlauben im eigenen Haus – mit Rücksicht auf unser Klima

© sculpies - Fotolia.com

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Wer clever baut, der muss im Sommer nicht unbedingt in den Süden fliegen, um Sonne zu tanken. Mit nur wenigen Tricks kann man sowohl bei den Heizungskosten sparen, als auch dem Klima etwas Gutes tun. Wie das gehen soll? Nun, wer mit der Sonne baut, das heißt mit dem Einbau von Sensoren, der kann die Kälte als auch die Wärme in den Räumlichkeiten erfassen. Hinzu kommt eine Regeleinrichtung, über die Stück für Stück Wärme abgegeben wird. Während man bei zu hoher Temperatur anfängt zu lüften, verteilt das System die überschüssige Temperatur in andere Zimmer.

Ein Eigenheim als Urlaubsziel, davon träumen viele Deutsche. Wenn man sich dazu entschieden hat, sich mit besonderem Augenmerk auf Umwelt und Folgekosten im Ausland ein Haus zu kaufen oder zu bauen, sollte man sich zuvor hier über Energiesparhäuser informieren.

Mit nur fünf Regeln lässt sich viel Geld einsparen. Zum einen sollten die Zimmer in Richtung Sonne gebaut werden. Die Fenster müssen die Sonne aufnehmen, aber natürlich benötigt man bei zu viel Hitze gute Blenden. Konstruieren Sie Ihr zu Hause so, dass Sie die Wärme nicht nur kurzzeitig wahrnehmen, sondern auch speichern können. Wer außerdem etwas mehr Geld in die Wärmedämmung investiert, der erspart sich am Ende die Heizkosten.

Und zu guter Letzt: Befassen Sie sich mit der Heizung. Sie sollte die Gewinne, die Sie auf natürliche Art und Weise gewinnen, auch nutzen und mit einberechnen können.
Grundsätzlich gilt früher wie heute, dass die Sonne ein Energielieferant ist. Nur haben wir verlernt sie zu nutzen. Beim Bau eines Eigenheimes sollten die Jahreszeiten mit inbegriffen werden. Da die Sonnenstrahlen im Herbst und Winter abnehmen, sollte man ausgerichtet auf den Winter bauen. Nutzen Sie die kurzen Augenblicke der Sonne. Natürlich möchte man einen angenehmen Ausblick aus dem Fenster genießen. Doch wer sich nach der Sonne richtet, der kann nicht nur Energie einsparen, er bekommt zu Hause auch mehr Sonne ab und das kommt der Grundstimmung zugute.

Mit Auto und Familie in den Urlaub

© panthermedia.net/Renata Osi ska

© panthermedia.net/Renata Osi ska

Die Fahrt in den Urlaub mit Kind und Kegel kann sowohl die Eltern, Kinder als auch das Innenleben des Wagens auf eine recht harte Zerreißprobe stellen. Für die Kleinen hat das lange Sitzen im Auto natürlich wenig für sich, während sich die Eltern durch Verkehrsschildwälder und undurchdringliche Landkarten quälen. Bei einer großen Reise ist auch die Aufregung und nach einigen Stunden Fahrt die grüne Langeweile ganz groß.

Sind einige der Kinder schon etwas älter, sollte man sie natürlich umso mehr mit in die Urlaubsplanung einbeziehen. So kann man schon einmal im Voraus vorzeigen, wo auf der Landkarte es hingehen soll und sich gegebenenfalls dann später während der Fahrt sogar helfen lassen, wenn es um die Routensuche geht. Die Jüngeren fordern da schon etwas mehr Unterhaltung. Hilfreich sind zu Beginn vor allem Kassetten und CDs, die während der Fahrt für ein wenig Stimmung und Beschäftigung sorgen können.

Das kann eine ganze Weile vorhalten und alle entspannen. Wichtig für Kleinkinder und Babys ist es jedoch, auch während größerer Reisen möglichst nicht zu sehr aus dem gewohnten Rhythmus zu kommen. Die gewohnten Zeiten zum Essen und Schlafen sollten deshalb auch unterwegs eingehalten werden. Wer Chaos und Unbeholfenheit gänzlich vorbeugen will, macht sich bestenfalls schon vor Abreise ein paar Gedanken über Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten. Hier zeigen oft schon kleine Dinge große Wirkung und so kann durch ein simples „Ich sehe was, das du nicht siehst“ bereits einige sich hinziehende Phasen überwunden werden. Gänzlich kann auf Bewegung jedoch nicht verzichtet werden. Es gibt genügend Rastplätze mit einem Spielplatz. Dort können sich die Kinder austoben und sind für das nächste lange Sitzen gewappnet. Nicht zu verkennen ist außerdem die Wirkung von einer kleinen Nascherei zwischendurch.

Ferienhäuser im Blockhausstil

Blockhütte © rupbilder - Fotolia.com

Blockhütte © rupbilder - Fotolia.com

Manche Menschen träumen davon, im Alter irgendwo im Süden zu leben, andere brechen alle paar Jahre zu einer neuen Weltreise auf. Doch dass das Gute so nahe liegt, wird dabei häufig vergessen. Die prachtvollen Wälder und Landschaften in Deutschland sind ebenso aufregend und abwechslungsreich wie ferne Länder. Und wie ließen sich diese Naturschätze vor der Haustür besser bewundern als mit einem eigenen Ferienhaus in Waldnähe?

Zunächst braucht man natürlich ein passendes Grundstück. Doch diese sind in eher abgelegeneren Ortschaften ohnehin nach wie vor recht preiswert zu haben. Dann sollte man sich Gedanken über die Größe, die Ausstattung, die Raumaufteilung, die Wandstärke und die Innenausstattung des gewünschten Domizils machen. Besonders beliebt sind derzeit Blockhäuser.

Diese Bauweise geht auf eine alte Handwerkertradition -  und Konvention zurück. Dabei gibt es verschiedene Stärken der Blockbohlenwände: Sie können entweder nur teilweise isoliert werden oder vollständig, dünne Zwischwände brauchen keinerlei Isolierung. Allen gemeinsam ist die finnische Fichte als Grundmaterial, das unbehandelt weiter verarbeitert wird. Dieses sehr edle Holz gibt dem neuen Ferienhaus sofort eine angenehme und warme Atmosphäre.

Natürlich kann auch die Terasse, das Dachgeschoss und die Fenster und Türen an den Blockhaus-Look angepasst werden. Zahlreiche Anbieter auf dem Ferienhausmarkt bieten Komplett-Pakete an, bei denen auch individuelle Zusatzleistungen vereinbart werden können. Oder aber sie haben viel Zeit und Geschick und brauchen ein neues Hobby: Dann können sie nach und nach auch ihr eigenes Ferienhaus errichten. Doch täuschen sie sich nicht: Ein Baumhaus für den Sohn ist etwas anderes als ein richtiges Haus zu errichten.

Wer sein Traum-Blockhaus mit einem günstigen Kredit finanzieren will, muss nicht erst bis zur Auszahlung des Geldes warten. Denn schließlich gilt es auch bei einem kleineren Blockhaus-Projekt, bereits im Vorfeld die nötigen Baugenehmigungen einzuholen. Dann kann aus dem Traum direkt Realität werden: Und sie dürfen Entspannung direkt vor der Haustür tanken.

Eine Reise nach Dublin

Dublin, Quelle: peppolone/Flickr.com

Dublin, Quelle: peppolone/Flickr.com

Sommerzeit ist Urlaubszeit – da lockt es die meisten hinaus an den Strand und in die Natur.

Doch vielen ist es zu öde, einfach nur faul im Sand zu liegen und sich zu bräunen. Städtereisen sind ein super Tipp für alle, die gern mehr erleben. Da es im Sommer aber oft zu heiß ist, per pedes durch die Gassen und Museen zu wandeln, sollte man so eine Städtereise ruhig im Herbst machen. Da sind zum einen nicht so viele andere Touristen unterwegs, zum anderen ist es klimatisch einfach angenehmer. Doch wohin soll man fahren? Europa hat unzählige interessante Hauptstädte in petto. Rom, Paris, London – das sind die Klassiker. Doch auch anderswo wird einem viel geboten.

Dublin ist die Hauptstadt Irlands und gleichzeitig Sitz der irischen Regierung. Rund eine halbe Million Menschen lebt hier. Bezieht man die Vororte mit ein, so sind es sogar über eine Million. Dublin wird von dem Fluss Liffey in zwei Hälften geteilt: in Nord- und Süddublin.

Die Northside gilt im allgemeinen als der ärmere Stadtteil. Zu besichtigen gibt es hier zum Beispiel due O’Connell Street, eine belebte Einkaufsstraße mit zahlreichen Geschäften und unzähligen gastronomischen Angeboten. Viele architektonische Stile kamen hier zur Anwendung, deshalb ist es für die Augen ein wahrer Schmaus, einmal dort entlang zu bummeln.

Auch die Statuen von berühmten Iren säumen die O’Connell Street.

Seit 2003 befindet sich im Norden der Stadt auch der Dublin Spire. Dieser Obilisk ist auch als Monument of Lights bekannt und strahlt seine Beleuchtung weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Im Süden der Stadt befindet sich das ehemalige Zentrum. Hier ist auch das Dublin Castle beheimatet. Zwei große Kathedralen runden das Bild der Südstadt ab.

Egal, ob Jung oder Alt – Dublin wird jeden begeistern.

Paris – Ein Reisebericht

Paris / Werner Kunz

Nach Paris sollte es gehen in meinen Urlaubstagen im Mai. Ich lud ein paar Freunde in mein Auto und es konnte losgehen in die angebliche Stadt der Liebe. Natürlich legten wir nicht den ganzen Weg mit dem Auto zurück, sondern stoppten am Flughafen in München, um dann gemütlich in einen Flieger zu steigen.

Wenn man durch die ganzen Abläufe erst einmal durchgestiegen ist, hat man sein Flugticket sicher und auch die Koffer werden (zum Glück) mit auf den Weg gebracht.

Nachdem wir um neu Uhr in der Früh in den Himmel starteten, landeten wir schon exakte 75 Minuten später in Paris, am Flughafen Charles de Gaulle. Das Hotel lag im Viertel Marais und erwartete uns mit vier Sternen. Das Zimmer war klein, aber wir viel zu müde und gleichzeitig reiselustig, um daran noch einen Gedanken zu verschwenden.

Gleich am nächsten Tag erfüllten wir als erstes unser aller Wunsch- der Asterixpark. Nach einer aufregenden Wegsuche, schüttete uns ein Bus endlich direkt vor dem Eingang aus und für 34 Euro durften wir eintreten und hatten eine Menge Platz, weil das Wetter nur wenige andere Besucher locken konnte. So konnte jede Fahrt schnell beginnen, und vom Schwindel noch nicht genug, statteten wir am Abend dem berühmten „tour Eiffel“ einen Besuch ab.

Nach dem Asterixpark, durfte der Traum aller Kinder, der Disneypark, nicht fehlen. Mit einem Hopper Pass ließen sich die Disney MGM Studios und Disneyworld nacheinander ansehen. Dort sieht es ähnlich aus wie auch in den amerikanischen Parks. Doch am nächsten Tag dann stand ein wenig Kulturprogramm auf dem Plan.

Begonnen wurde mit dem Louvre, wo man ein 2-Tage-Ticket bekam, dass mit 30 Euro für alle „Musees et Monuments“ gedacht ist. Das rechnet sich, da mit diesem Ticket der Eintritt in 60 Museen Paris´ gestattet ist. Sehenswert sind natürlich auch „Les Catacombes“, die man an der Place Denfert-Rochereau findet. Die Knochen 6 Millionen Toter liegen hier zwischen Tunneln, Gängen und Kapellen, zu denen die 133 Stufen führen. Weniger gruselig ist da der Wissenschaftspark. Im Parc de la Villette gibt es ein U-Boot, ein Planetarium, ein Aquarium und ein 3D-Kino zu sehen und ist das Richtige für die kleinen Besucher.

Mit einem kurzen Abstecher nach Montamare, ins Billigkaufhaus Tati und und einem letzten Sightseeing an der Oper mit Sicht auf das Lafayette, endete unsere „romantische“ Stadtreise. Nun kannten wir endlich auch Paris.

Urlaub vs. Ferienhaus

Traumurlaub, Foto von Meindert Arnold Jacob/flickr.com

Traumurlaub, Foto von Meindert Arnold Jacob/flickr.com

Ein Ferienhaus an einem anderen Ort. Viele träumen davon, andere fragen sich, ob diese Investition überhaupt lohnenswert ist. Auf der einen Seite ist man dadurch an den Ort gebunden, in dem die Immobilie steht, andererseits hat man ein schönes Domizil, an dem man sich entspannen und jederzeit zurückkehren kann. Die Meinung darüber ist geteilt. Letztlich geht es doch darum herauszufinden: Ist es die Suche nach einem Zufluchtsort oder nach einer Investition für das Alter? Vielleicht sind beide Aspekte nicht so ganz abwegig.

Wer eine reine Investition sucht, sollte jegliche Emotionen außen vor lassen. Die Bewertung der Immobilie sollte lediglich aus Basis der Wirtschaftlichkeit erfolgen und danach ausgewählt werden. Wer allerdings einen Rückzugsort sucht, indem er sich wohl fühlen kann, sollte den emotionalen Faktor an oberste Stelle setzen und dann erst die Wirtschaftlichkeit, wenn überhaupt, in Betracht ziehen. Für die meisten Investoren gilt jedoch eine Mischung aus den eben genannten Faktoren. Gesucht wird ein Haus, in dem man sich wohl fühlt, aber auch gleichzeitig eine Investition, die sich lohnt. Leider führt das allzu häufig zu ungewünschten Kompromissen. Deshalb sollten eindeutige Prioritäten festgelegt werden, bevor die Immobilie gekauft wird. Erfahrungen haben aber gezeigt, dass Immobilien, die eher emotionalen Ansprüchen entsprechen und gut vermarktet werden, insgesamt eine lohnenswerte Investition abgeben.